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Gewahrsein ist eine Folgewirkung
#1

Mit Gewahrsein kann und ist nichts anderes gemeint als das eigene Vorhandensein. ”Ge-wahr-Sein“ ist das Ergebnis des Bezeugens von ”Es ist wahr, dass es mich gibt“, denn sonst würde es ”Ge-Unwahr-Sein“ heißen.

Nur etwas Vorhandenes kann wahr sein, muss aber nicht. Es ist z.B. wahr, dass eine Illusion bemerkt wird. Aber die Illusion selbst repräsentiert nichts Wahres. Eine Fata Morgana in der Wüste, die eine Oase mit frischem Wasser vorgaukelt, kann keinen Durst stillen. Dennoch ist das Bemerken der Fata Morgana wahr.

Gewahrsein ist das Bezeugen ”Es gibt mich“. Eine weitere Bezeichnung für das eigene Vorhandensein ist das sogenannte ”Ich bin“. Damit soll ebenfalls nichts anderes zum Ausdruck gebracht werden, als das eigene Vorhandensein, und nicht etwa das eines Anderen. Jeder Andere ist zwar ebenfalls ein ”Ich bin“, aber er stellt bzw. verkörpert bzw. repräsentiert nun mal nicht mein Vorhandensein.

Untersucht man das, was mit ”Ich bin“ gemeint ist, hinreichend gründlich, kommt man letztendlich zu der unausweichlichen Schlussfolgerung, dass das Ich-Bin keine beliebige, sondern ein ganz bestimmte Intensität und Qualität von Aufmerksamkeit ist. Denn ein Gewahrsein ohne Aufmerksamkeit ist nicht möglich, weil in diesem Fall kein Bezeugen vom Vorhandensein eines Gewahrseins gemacht werden könnte. Gewahrsein ohne Aufmerksamkeit gibt es nicht, weil es vollkommen nutzlos wäre und nichts und niemand etwas damit anzufangen wüsste.

Diese ganz bestimmte und wohl abgestimmte Aufmerksamkeits-Intensität und -Qualität namens Ich-Bin bzw. Gewahrsein, ist es, die jeden Morgen als erstes aufwacht. Ohne dieses eigene Vorhandensein, ohne das Gewahrsein, ohne das Ich-Bin, wäre es mir nicht möglich zu bemerken, ob ich gut oder schlecht geschlafen habe, ob ich gut oder schlecht geträumt habe, wie mein Name lautet und ob ich verheiratet bin, ob ich Männlein oder Weiblein bin, oder mich erinnern zu können, was ich mir für den bevorstehenden Tag so alles vorgenommen habe. Das Ich-Bin ist die Voraussetzung dafür, die unverzichtbare Basis, für alles, was daraufhin folgt. Denn es wären keine Sinneswahrnehmungen, keine Denkprozesse wie Erinnerungen oder Vorstellungen möglich, würde das Ich-Bin nicht als erstes aufgetaucht sein, um solche anschließenden Vorgänge vornehmen zu können.

Das Ich-Bin, das Gewahrsein, ist ein Konstrukt aus mehreren Komponenten. Um bezeugen zu können ”Es gibt mich“, muss etwas da sein, das ich als ”mich“ empfinde, und zwar deswegen, weil es einen Unterschied zu etwas anderem aufweist. Wenn es keine Unterschiede zwischen mir und meinem Nachbarn gäbe, dann gäbe es uns beide nicht als vorhandene Eigenständigkeiten, sondern als einen undifferenzierbaren Mischmasch, in dem weder ich noch mein Nachbar als solche vorhanden sind.

Das Konstrukt des Gewahrseins bzw. des Ich-bin besteht aus zwei Komponenten, aus Aufmerksamkeit, die die Beobachtung ermöglicht, und etwas Verdinglichtem, das ich für mich halte. Es ist das Bezeugen dieses Verdinglichten, was mir sagt ”Es gibt mich“.

Jedes Bezeugen unterliegt den unverzichtbaren Beobachtungsregeln, die da lauten:

1. Beobachten weist stets vom gewählten Beobachtungsstandpunkt weg, und niemals zu ihm hin.

2. Zwischen dem Beobachter und dem, was er beobachtet, muss es eine unverzichtbare Distanzierung geben, weil sonst keine Beobachtung zustande kommt.

Das heißt, für das Bezeugen des eigenen Gewahrseins bzw. damit es zu einem Bezeugen des eigenen Vorhandenseins kommen kann, sind es genau die erwähnten Beobachtungsregeln, die dafür sorgen, dass so etwas möglich wird.

Mein physikalischer Körper hat nichts mit diesem Vorhandensein zu tun. Er ist eine Folge. Ohne mich ist mein physikalischer, biologischer Körper vollkommen unfähig, auch nur irgendeinen Gedanken zustande zu bringen, oder irgendeine kommunikative Handlung umsetzen zu können. Ohne mich ist er nichts anderes als Kadaver, Nahrung für andere Lebewesen.

Gewahrsein ohne Aufmerksamkeit gibt es nicht, weil es keine Zuordnung von ”wahr“ dem ”Sein“ gegenüber geben könnte.

Mit Gewahrsein ist stets etwas ganz Konkretes gemeint, etwas ganz Bestimmtes, etwas, das als Folge, als Ausdruck für etwas Lebendiges verstanden werden muss. Doch etwas Lebendiges gibt es nicht, gäbe es keine Aufmerksamkeit, mit der sich etwas Lebendiges zum Ausdruck bringen könnten. Wir selbst bezeichnen jedes Lebewesen als tot, wenn es keine Aufmerksamkeit und damit keine kommunikativen Ausdrücke mehr zeigt. Etwas Lebendiges als Gewahrsein zu bezeichnen, ohne dass es Aufmerksamkeit anwendet, ist nicht mal in Form von illusionären Vorstellungen möglich. Es käme einem Ding gleich, das niemand benutzen kann, weil es für kommunikative Zwecke vollkommen ungeeignet wäre, da es ja nichts bemerken könnte.

Aufmerksamkeit ist die primäre Notwendigkeit für alles Lebendige. Gewahrsein ist eine sekundäre Folgewirkung, eine ganz bestimmte Intensität davon.

Ein Gewahrsein als das Seiende an sich zu postulieren, tun nur Menschen, die einerseits die unverzichtbaren Beobachtungsregeln noch nicht verstanden haben oder sie absichtlich nicht verstehen wollen, und die andererseits noch nicht realisiert haben, dass sie ohne Aufmerksamkeit nichts, absolut nichts, zustande bringen können.

Ist hier jemand, der das bestätigen kann?
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#2

(06.04.2016, 15:24)Oneisenough schrieb:  Mit Gewahrsein kann und ist nichts anderes gemeint als das eigene Vorhandensein. ”Ge-wahr-Sein“ ist das Ergebnis des Bezeugens von ”Es ist wahr, dass es mich gibt“, denn sonst würde es ”Ge-Unwahr-Sein“ heißen.

Nein, das ist nicht mit Gewahrsein gemeint.
Selbst mein minderjähriger Sohn kann bezeugen und bemerken dass es ihn gibt. Mit Gewahrsein hat das jedoch nichts zutun. ;-)



Im Gewahrsein gibt es keine Trennung. Demnach ist Gewahrsein auch keine Folge von was auch immer, außer der des Kosmos Selbst - vielleicht.

Wahrnehmender, Wahrnehmung und Wahrgenommenes sind EINS!
Bezeuger, Bezeugen und Bezeugtes sind EINS!

Es besteht in Wahrheit keine Trennung zwischen alldem.

Jede Trennung ist künstlich --> Illusion ---> Mind!

Wie könnte SEIN von irgendetwas ver-schieden, sprich getrennt sein?

Jede Trennung besteht nur in der Vor-Stellung (sobald ich es mental VOR stelle), wird also erst durch denken erzeugt, erdacht quasi
........das hat man sich wohl nur so gedacht. ;-))

Also, zu deiner Frage aus dem Nebenthread:
"Jenseits von Verstand? Was soll da sein?"

Genau DAS! :-) ...was weiter nicht beschreibbar ist.


(so, das musste dann doch noch gesagt werden:)
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#3

(06.04.2016, 15:24)Oneisenough schrieb:  Das Ich-Bin ist die Voraussetzung dafür, die unverzichtbare Basis, für alles, was daraufhin folgt. Denn es wären keine Sinneswahrnehmungen, keine Denkprozesse wie Erinnerungen oder Vorstellungen möglich, würde das Ich-Bin nicht als erstes aufgetaucht sein, um solche anschließenden Vorgänge vornehmen zu können.

Das Ich Bin nimmt keine Vorgänge vor, es zerfällt, kondensiert zu ihnen.
Das Ich Bin gibt es auch ohne Aufmerksamkeit, es ist der Beginn von allem was ist, Aufmerksamkeit ist es, die uns weg vom Ich Bin hin in die vergängliche Welt des ewigen Wandels befördern kann, aber auch wieder zurück an den Anfang, zurück zum Ich Bin. Ich Bin und Welt tauchen niemals gleichzeitig auf.

(06.04.2016, 15:24)Oneisenough schrieb:  Das Ich-Bin, das Gewahrsein, ist ein Konstrukt aus mehreren Komponenten. Um bezeugen zu können ”Es gibt mich“, muss etwas da sein, das ich als ”mich“ empfinde, und zwar deswegen, weil es einen Unterschied zu etwas anderem aufweist. Wenn es keine Unterschiede zwischen mir und meinem Nachbarn gäbe, dann gäbe es uns beide nicht als vorhandene Eigenständigkeiten, sondern als einen undifferenzierbaren Mischmasch, in dem weder ich noch mein Nachbar als solche vorhanden sind.

Das Ich Bin ist kein Konstrukt, es wurde von keinem konstruiert und es bedarf auch nichts weiterem, es ist non dual. Ein Baby z.B. macht noch keine Trennung von sich und Welt, trotzdem ist es bei Bewusstsein. Ganz im Gegenteil, die Trennung hat das Ich Bin auf dem Gewissen, das Bewusstsein zerfällt zu Unterscheiden, zu einem Nachbar.

(06.04.2016, 15:24)Oneisenough schrieb:  Das Konstrukt des Gewahrseins bzw. des Ich-bin besteht aus zwei Komponenten, aus Aufmerksamkeit, die die Beobachtung ermöglicht, und etwas Verdinglichtem, das ich für mich halte. Es ist das Bezeugen dieses Verdinglichten, was mir sagt ”Es gibt mich“.

Das Ich Bin ist nicht dual, die Aufmerksamkeit ist es, die uns weg leitet vom Ich Bin, vom Bewusstsein heraus aus dem non dualen hinein in die Dualität, in die Trennung.

(06.04.2016, 15:24)Oneisenough schrieb:  Gewahrsein ohne Aufmerksamkeit gibt es nicht, weil es keine Zuordnung von ”wahr“ dem ”Sein“ gegenüber geben könnte.

Wie bereits erwähnt, Bewusstsein, Ich Bin benötigt keine Aufmerksamkeit, die duale Welt des ewigen Wandels ist darauf angewiesen, damit das Ich Bin zu ihr zerfallen, kondensieren kann..

Das Ich Bin benötigt überhaupt nichts, es ist der Anfang.
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#4

es gefällt mir was du schreibst aaron ...
und das du den knoten im oie-konstrukt aufs feinste darstellst ...

doch eines möchte ich noch etwas klarer stellen ...
denn es unterscheidet vielen derer , die da als "erwacht" gelten ,
wiederum von den wenigen , die ins bodenlosen gefallen sind ...

die meisten der satgesänger sitzen genau in diesem "ichBin" fest .,
und nur wenige berichten tatsächlich aus dem / vom bodenlosen ...

du schreibst : """Ich Bin und Welt tauchen niemals gleichzeitig auf."""

das stimmt .... so halbwegs ...

denn ... genau besehen sind in erforschung ichBIN und Welt dann irgendwann dasselbe ( was so formuliert auch nur halbwegs stimmt )

aus dem ereignis des atma vichara formuliert würde ich es (ereignisorientiert ) so benennen:
in dem prozess der "erforschung" bläst sich das ichBIN quasi "total" auf ...
das einzige was dann (noch) "ist" , ist das ichBIN ...
jedoch ist dies noch nicht das ,was (als EINziges) IST ...
es ist lediglich deckungsgleich ( in betrachtung ) ...
es sieht so aus "als ob" !

es entsteht ( in unterscheidung ) eine art "häutchen" .
der erforscher betrachtet es aus "erforschung" und sieht NUR noch das ...
da die welt gewissermassen in totalitas bedeckt ist von diesem ichBIN-häutchen ...

jedoch ... es ist noch immer ... form ! ... ( = gefüllt mit der in-form-ation "ichBIN" ) ...

manchmal jedoch ... meist sehr unspeltakulär ... bei mancheinem ... fällt wahrnehmung in sich selbst zurück ... und dieser fall ins bodenlose "durchquert" dabei sogar dies häutchen ... da ist dann , noch nicht einmal mehr dieses "ichBIN" ...
( ich habe von dieser "spezies" bisher nur einige wenige als "komplizen" getroffen )

das nenne ich ( mangels besserer vokabeln ) zur zeit "das bodenlose" ...
da wo noch nicht mal mehr das "ichBIN" von relevanz ist ...
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#5

(08.04.2016, 01:47)ParaDoxa schrieb:  Selbst mein minderjähriger Sohn kann bezeugen und bemerken dass es ihn gibt.

Und womit kann er das? Mit Nutella? Muss ja wohl so sein, denn genau so erkläst du es in deinem folgenden Statement:

(08.04.2016, 01:47)ParaDoxa schrieb:  Wahrnehmender, Wahrnehmung und Wahrgenommenes sind EINS!
Bezeuger, Bezeugen und Bezeugtes sind EINS!

Wirklich? Bedeutet das etwa: Weil du im Zoo einen Schimpansen bemerken kannst, bist du ein Schimpanse? Entweder Eins, oder davon getrennt, richtig? Beides geht nicht. Ich dagegen könnte dich jederzeit im Zoo von einem Schimpansen unterscheiden und würde niemals behaupten, dass du und er Eins sind. Aber bitte schön, kannste haben:" Uh-uh-uh-ah-ah!"

(08.04.2016, 01:47)ParaDoxa schrieb:  Wie könnte SEIN von irgendetwas ver-schieden, sprich getrennt sein?

Weil es sonst kein Sein sondern ein Etwas wäre.

Es ist dir auch entgangen, dass ich nirgendwo, an keiner einzigen Stelle meiner diesbezüglichen Beiträge, ob in diesem Thread oder in anderen, absolut nirgendwo geschrieben habe, dass Trennung gleichbedeutend ist mit autarker Unabhängigkeit. Du wirst nirgendwo eine derartige Aussage von mir finden, die du zitieren könntest.

Als bei der Geburt dein physikalischer Körper von dem deiner Mutter getrennt wurde, dann war das nicht gleichbedeutend mit einer autarken Unabhängigkeit. Oder willst du behaupten, du hättest dich selbst gestillt und deine eigenen Windeln gewechselt? Und wenn du dir heute einen Gedanken oder eine bestimmte Vorstellung von etwas erschaffst, wie z.B. deine Urlaubsplanung, die eindeutig von dir getrennt ist denn du bist nunmal keine Urlaubsplanung, dann bedeutet das auch hier nicht, dass die Trennung eine von dir autarke Unabhängigkeit ist.

Wie kommt es, dass du trotzdem ständig behauptest, ich habe mit Trennung eben genau eine solche autarke Unabhängigkeit gemeint? Wieso liest du nicht, was tatsächlich geschrieben steht, anstatt das, was geschrieben sein könnte?

(08.04.2016, 08:37)Aaron schrieb:  Das Ich Bin benötigt überhaupt nichts, es ist der Anfang.

Die Idee, es gäbe einen Anfang, ist ein Irrtum, der bei all jenen Leuten entsteht, die das Zustandekommen von zeitlichen Eindrücken noch nicht bemerkt haben.

Einen Anfang im Sinne einer Ersten Wirkung kann es nur dann geben, wenn es keine vorherigen Wirkungen gibt, was einer vorherigen Wirkungslosigkeit entspricht. Doch ein Anfang verstanden als Erste Wirkung ist eben eine Wirkung, und eine Wirkung entsteht immer und ausschließlich als Folge einer vorherigen Wirkung. Nun darf es aber, wenn man etwas als Anfang bezeichnet, keine vorherige Wirkung geben, sondern nur eine Wirkungslosigkeit, weil man es sonst nicht als Anfang bezeichnen dürfte.

Es wird dich vielleicht überraschen, zu erfahren, dass eine Wirkungslosigkeit keinen Impuls beinhaltet, der zu einer Ersten Wirkung und damit zu einem Anfang führen könnte.

Das muss für dich wie "böhmische Dörfer" klingen, stimmt´s? :)

(08.04.2016, 08:37)Aaron schrieb:  Das Ich Bin nimmt keine Vorgänge vor, es zerfällt, kondensiert zu ihnen.

Interessant. Du scheinst diese modernen Roboter zu benutzen, die für dich deine Einkäufe im Supermarkt erledigen. Du? Als ein Ich-Bin? Ha, du bist dazu gar nicht in der Lage. Du kondensierst irgendwo herum und findest das cool. Sag nicht wieder, dass ich mich irre. :)
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#6

@fredoo

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich ein Ich-Bin bin, sondern dass das Ich-Bin ein Konstrukt ist. Bitte korrekt und im aufgezeigten Zusammenhang zitieren.

Auch für dich gilt: Ohne das Erscheinen "deines" Ich-Bin bist du nicht fähig, auch nur einen einzigen Gedanken zustande zu bringen und ihn hier zum Ausdruck bringen zu können. Das Einzige, was dich dazu befähigt, ist Aufmerksamkeit.
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#7

(08.04.2016, 10:16)Oneisenough schrieb:  Die Idee, es gäbe einen Anfang, ist ein Irrtum, der bei all jenen Leuten entsteht, die das Zustandekommen von zeitlichen Eindrücken noch nicht bemerkt haben.

Einen Anfang im Sinne einer Ersten Wirkung kann es nur dann geben, wenn es keine vorherigen Wirkungen gibt, was einer vorherigen Wirkungslosigkeit entspricht. Doch ein Anfang verstanden als Erste Wirkung ist eben eine Wirkung, und eine Wirkung entsteht immer und ausschließlich als Folge einer vorherigen Wirkung. Nun darf es aber, wenn man etwas als Anfang bezeichnet, keine vorherige Wirkung geben, sondern nur eine Wirkungslosigkeit, weil man es sonst nicht als Anfang bezeichnen dürfte.

Es wird dich vielleicht überraschen, zu erfahren, dass eine Wirkungslosigkeit keinen Impuls beinhaltet, der zu einer Ersten Wirkung und damit zu einem Anfang führen könnte.

Das muss für dich wie "böhmische Dörfer" klingen, stimmt´s? :)

Du irrst dich gewaltig, du hast die Zeit nicht verstanden.
Es gibt einen Anfang, ein Davor und ein Danach!
(Nur eben nicht aus der Perspektive des Beobachters, der auf einer Skala fixiert ist,
für ihn gibt es nur ein Danach.)
Die Position jeder Erscheinung im Universum ist abhängig von seiner Grösse C hoch 2 mal seiner Beschleunigung.
Als Anfang definier ich die Position auf der ein Beobachter erscheint und damit den deterministischen Teil des Universums auf den darauf folgenden Skalen schafft.

(08.04.2016, 08:37)Aaron schrieb:  Das Ich Bin nimmt keine Vorgänge vor, es zerfällt, kondensiert zu ihnen.

(08.04.2016, 10:16)Oneisenough schrieb:  Interessant. Du scheinst diese modernen Roboter zu benutzen, die für dich deine Einkäufe im Supermarkt erledigen. Du? Als ein Ich-Bin? Ha, du bist dazu gar nicht in der Lage. Du kondensierst irgendwo herum und findest das cool. Sag nicht wieder, dass ich mich irre. :)

Nein, es ist nicht das "Ich Bin", dass die Einkäufe erledigt, sondern dessen Kondensat. Die Erscheinung Aaron befindet sich aus der Perspektive des Bewusstseins in der (deterministischen) Vergangenheit.
Die hohe Ordnung (unserer Welt) ist nur eine Ursache der zeitlichen Nähe zum Ich Bin.
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#8

Wie ich es erwartet hatte: Böhmische Dörfer! :)

(08.04.2016, 11:20)Aaron schrieb:  Es gibt einen Anfang, ein Davor und ein Danach!

Touchdown! Frenetischer Jubel der Menge.
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#9

(08.04.2016, 11:39)Oneisenough schrieb:  Wie ich es erwartet hatte: Böhmische Dörfer! :)

(08.04.2016, 11:20)Aaron schrieb:  Es gibt einen Anfang, ein Davor und ein Danach!

Touchdown! Frenetischer Jubel der Menge.

Wenn dich meine Antwort derart emotional bewegt, solltest du dich ersthaft fragen warum dem so ist..^^

Du hast meinen Beitrag nicht ansatzweise verstanden, ansonsten hättest du dich inhaltlich damit auseinander setzten können, und sie nicht mit simplen spontan emotionalen Floskeln kommentiert..^^
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#10

@Aaron

(08.04.2016, 11:52)Aaron schrieb:  Du hast meinen Beitrag nicht ansatzweise verstanden

Ich bin nicht so gebildet wie du.

Aber wenn jemand den Zusammenhang zwischen einem Anfang und einer unverzichtbaren vorhergehenden Wirkungslosigkeit nicht versteht, dann finde ich das so amüsant und naiv, dass ich gar nicht anders kann, als es in einer Emotion kommunikativ zum Ausdruck zu bringen.

E-motion bedeutet ”external motion“, sprich, eine nach außen gerichtete Bewegung. Offensichtlich standest du gerade im Wege und hast sie abbekommen.
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