(01.08.2017, 08:31)LoloMonica schrieb: @Paradoxa
Meine "Glückwünsche" bezogen sich auf die vorgestrige diesbezügliche Bemerkung von DIR mir gegenüber, in der du fragtest, ob ich denn das Maß aller Dinge sei, dass ich beurteilen könne....usw..
Ja, sage ich! Und noch mal: ICH bin das Maß aller Dinge, insofern Gewahrsein das Maß aller Dinge ist.
Es geht bei der spirit. Suche bzw. SELBSTrealisation ganz klar darum, letztendlich SELBST das Maß aller Dinge zu werden bzw. SEIN. Absolute SELBSTgewissheit der spirit. Erkenntnis macht unabängig von Autoritäten/Meistern. Wer da glaubt, (angstgesteuert?) eine falsche Bescheidenheit an den Tag legen zu müssen, hat entweder keine wirkliche Einsicht oder er ist aus der Gnade gefallen. Töte den Buddha!
Mit falscher Bescheidenheit hatte mein Kommentar nichts zu tun. Wenn jemand von Autoritäten/Meistern unabhängig ist, dann bin ich das. gg ;-) ....ich stelle von Natur aus in Frage.
Vielleicht liest du noch mal unseren diesbezüglichen Diskussionsverlauf.
Die einen sagen Beziehungen mit dem anderen Geschlecht werden immer noch geführt - und dazu gehört nun mal Anziehung, sonst kämen sie nicht zustande- und du sagst eben das werden sie im realisierten "Zustand" nicht.
Für mich ist das ok, nur ist es bisher in meiner Erfahrung so wie ich es bereits beschrieben habe. Alles weitere ließ ich offen. Ich sehe mich ja nicht als allwissende Meisterin.
Und wenn du eine weit anerkannte Koryphäe wie Ken Wilber (und indirekt auch E.T., Osho, sowie einige andere spirituelle Meister und Lehrer) als vermutlich gar nicht realisiert bezeichnest, dazu noch ohne Angabe hinreichender Begründungen, sondern nur weil sie erwachte Beziehungen für gegeben halten, und du nicht,... dann frage ich natürlich; wer ist überhaupt für dich realisiert. Denn offenbar siehst du zumindest dich stattdessen als realisierte Meisterin. Ich glaube aber an erwachte Beziehungen weil es für mich intuitiv stimmig ist. Das ist also kein Glaube sondern ein inneres "Wissen", genau da liegt der Unterschied für mich. Lediglich geglaubt und mir überstülpen lassen habe ich nämlich auf meiner Suche kaum etwas.
Und ja, ich hatte eh keinen Meister. Der Meister soll dich auf deinen inneren Guru, auf deine Verbindung zum Göttlichen aufmerksam machen und dich dort hinführen, denn der/das leitet dich sowieso. Nun, den hatte ich längst gefunden, schon vor meiner bewusst gezielten Suche. Habe ich aber in den letzten Jahren alles schon zig mal hier und andernorts geschrieben. Gott/Innere Führung/Stimme-Intuition, war alles in guter Ausprägung vorhanden. Dennoch habe ich mich in dieser "Leitung" großzügig informiert und mir hier und da Hilfe und Unterstützung geholt, wenn ich es für angebracht hielt. Der Weg und pfadlose Pfad ist ja gewiss nicht ohne.....
Buddha war für mich also längst tod. Die Aussage "töte Buddha" war lediglich eine Bestätigung bzw. konnte ich sie selbst bestätigen als ich sie zum ersten mal las.
Ich bin dennoch eine Forscherin, und habe daher recherchiert, beobachtet, verglichen usw.. Einfach weil es mich insgesamt interessiert und man dadurch zu weiteren Erkenntnissen gelangt. Zu "Schwachstellen", Ungereimtheiten, Parallelen, zu Irrtümern und Wahrheiten etc. Wenn mich etwas interessiert für das ich brenne, dann forsche ich ständig, ganz mühelos, da es eins meiner individuellen Wesensmerkmale ist, nicht weil ich Gewissheit suche. Die ergibt sich ohnehin dann von selbst. Es kann aber gut sein, dass ich an einigen Punkten wachsamer werde oder mich selbst bzw. meine Ansichten hinterfrage. Die haben jetzt aber nichts mit der inneren, spirituellen Erfahrung an sich zu tun.