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		<title><![CDATA[PAЯADOXA - Beziehungsthemen]]></title>
		<link>https://forum.paradoxa.life/</link>
		<description><![CDATA[PAЯADOXA - https://forum.paradoxa.life]]></description>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 16:36:38 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Die Kompatibilität von Mustern und dem wahren Selbst]]></title>
			<link>https://forum.paradoxa.life/showthread.php?tid=509</link>
			<pubDate>Sat, 08 Jul 2023 15:52:39 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.paradoxa.life/member.php?action=profile&uid=1">ParaDoxa</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.paradoxa.life/showthread.php?tid=509</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Wenn sich zwei Menschen begegnen, braucht es einen gewissen Abgleich zwischen ihren Systemen. Wir finden heraus, was der andere mag oder nicht mag, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen und wie sich diese auf die Beziehung auswirken. Es geht auch darum, Kompromisse einzugehen und sich auf die Wünsche des anderen einzulassen. Es erfordert die Fähigkeit, Rücksicht zu nehmen und sich anzupassen, ohne dabei unsere eigenen Werte und Autonomie aufzugeben. <br />
</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Niemand ist perfekt. Es kann daher vorkommen, dass wir uns gegenseitig versehentlich verletzen, besonders wenn wir authentisch sind und nicht nach erlernten, systemtreuen Standards handeln, die uns von klein auf beigebracht wurden, um in das kulturelle Gesellschaftssystem zu passen. Jedoch ist anzumerken, dass das System, in das wir eingebettet sind, selbst an kollektiven Traumafolgestörungen leidet, meist auf Ego-Strukturen basiert und daher nicht so menschenfreundlich ist, wie es vorgibt zu sein. Aber das ist ein anderes Thema. <br />
</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Wenn wir also den anderen versehentlich verletzen, können wir uns im Nachhinein entschuldigen und Verständnis für unseren Partner zeigen. In solchen Fällen reicht eine Entschuldigung oft aus. Doch wenn es sich um ein wiederkehrendes Muster handelt, sind Entschuldigungen allein nicht ausreichend. Muster sind starre Konstruktionen, die tatsächlich durch Auseinandersetzung und innere Reflexion aufgelöst werden müssen, damit diese Verletzungen nicht immer wieder stattfinden müssen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dazu zählen z.B.: </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Mauern, Vermeidungsverhalten in Bezug auf Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse, die Nichtbereitschaft zu reflektieren, Projektionen zu erkennen und zurückzunehmen, Angst vor Verletzlichkeit, Kontrollbedürfnis das dazu führt, dass dem Partner misstraut wird und einiges mehr.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><br />
An diesem Punkt sprechen wir häufig von einer Inkompatibilität. </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">D.h. trotz Liebe oder Verliebtheit passen zwei Menschen einfach nicht zusammen.<br />
Entweder die Verbindung ist überwiegend schmerzhaft und unglücklich oder kommt, darüber hinaus oder gerade deshalb, erst gar nicht zustande.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beispiele:</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Komplementäre Muster:</span> Ein Mensch, der autonom ist und wenig Rücksicht auf den Partner nimmt, trifft auf jemanden, der wenig Autonomie zeigt und sich übermäßig anpasst. <br />
Wenn der autonome Partner beginnt, seine Autonomie auszuleben, wird dies das vermeintliche Gleichgewicht in der Beziehung stören und es erfordert eine Anpassung des rücksichtslosen Partners zu einem einfühlsameren Verhalten. </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Oftmals geschieht jedoch keine Veränderung bei beiden oder nur der/die "Unterdrückte" befreit sich aus dem eigentlichen Ungleichgewicht, dass durch seine Anpassung aufrechterhalten wurde.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ein weiteres Beispiel: Jemand kontrolliert ständig aus Angst oder Unsicherheit den anderen, während der Kontrollierte sich übermäßig anpasst, aus Angst, ihn/sie sonst zu verlieren.<br />
</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Gleichartige Muster:</span> <span style="color: #050505;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Segoe UI Historic', 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Wenn beide Partner beispielsweise bindungsscheu sind, kann es zu einer langfristigen Beziehung kommen, bei der sie getrennt voneinander in eigenen Wohnungen leben. Beide Partner erleben ihre Muster nicht als hinderlich, da ihr Bedürfnis nach Distanz und Autonomie erfüllt wird. Obwohl diese Beziehung möglicherweise nicht die Tiefe hat, die eine Verbindung haben könnte, führen sie oft ein relativ zufriedenes Leben. Es gibt weniger Auslöser für Konflikte und es lockt sie kaum aus ihrer Komfortzone. </span></span><br />
<span style="color: #050505;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Segoe UI Historic', 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ein weiteres Beispiel wäre: Beide haben ein hohes Bedürfnis nach Nähe und können kaum ohne den anderen sein. Diese Paare leben ein hohes Maß an Anpassung. Sie machen fast alles gemeinsam und nur selten planen sie etwas, ohne ihren Partner. Beide fühlen sich schneller unwohl, wenn der andere mal nicht da ist und auch mal seine "eigenen Wege" außerhalb der Beziehung geht. </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Hier sehen wir also, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">es geht darum ob und wie kompatibel die gemeinsamen <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Muster</span> sind.</span> Oder anders ausgedrückt: Wie gut passen die Traumfolgeerscheinungen zu den Traumfolgeerscheinungen des anderen?</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es gibt hierbei durchaus friedliche Verbindungen ohne sonderliche Tiefe, aber noch viel häufiger unerfüllte Begegnungen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
3. Muster vs. wahres Selbst. </span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Inkompatibilität entsteht auch dann, wenn auf der einen Seite ein gesundes Bindungs-und Beziehungsverhalten besteht, das vom anderen nicht akzeptiert wird. Wenn beispielsweise dein natürliches Bedürfnis nach Nähe oder Autonomie in einer Verbindung nicht gelebt werden kann, weil der andere zu viel oder zu wenig von beidem will bzw. zulässt.<br />
</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auch hier wäre es theoretisch möglich eine Balance durch die Auflösung hinderlicher Muster herzustellen, als einzige Dauerlösung, ohne die es inkompatibel bleiben würde.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Wir sind nicht unsere Muster.</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Viele Muster entstehen in der Kindheit und Jugend als Reaktion auf äußerst unangenehme oder bedrohlich erscheinende Gefühle. Sie dienen als erfolgreiche und gesunde Bewältigungsstrategie, um mit traumatischen Erfahrungen umzugehen. Doch als Erwachsene haben wir die Fähigkeit und die Möglichkeit zu lernen, mit all den unangenehmen Empfindungen umzugehen, die in uns aufkommen können. Daher sind diese alten Muster, die gleichzeitig erfüllende Beziehungen erschweren oder sogar unmöglich machen können, nicht nur weder nützlich noch angemessen, sondern sie repräsentieren nicht unseren wahren SELBST-Ausdruck, der jenseits dieser erlernten Muster zum Vorschein kommt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Freiheit von rigiden Mustern.</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es geht also nicht nur darum, dass wir unsere Partner nicht unnötig verletzen und dadurch gesunde Beziehungen erschweren, sondern geht es auch um die gelebte innere Freiheit unseres wahren Selbst. Erst dann kann unsere Seele oder unser wahres Selbst entscheiden, was tatsächlich kompatibel ist.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Einige Muster können auch im Erwachsenenalter entstehen oder durch wiederholte Verletzungen in Beziehungen verstärkt werden. Diese Erfahrungen können unsere bereits bestehenden Muster beeinflussen und zu neuen Mustern führen, die es uns erschweren, erfüllende und gesunde Beziehungen einzugehen.<br />
</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es ist jedoch möglich, diese Muster zu erkennen, zu reflektieren und zu transformieren. Durch Selbstreflexion, Bewusstwerdung und persönliches Wachstum können wir uns von den begrenzenden Mustern lösen und authentischer in unseren Beziehungen sein. Indem wir die Wunden der Vergangenheit heilen und unsere eigenen Bedürfnisse und Grenzen verstehen, können wir Beziehungen auf einer tieferen Ebene leben.<br />
<br />
Wenn wir uns von Mustern befreien, entsteht eine Lebendigkeit und Offenheit, die es uns ermöglicht, Intimität und Nähe zuzulassen. Selbst wenn gelegentlich Unsicherheit oder Ängste aufgrund vergangener negativer Erfahrungen auftauchen, hindern sie uns nicht mehr daran, uns vollständig einzulassen und uns hinzugeben, ohne in ungesunde Abhängigkeiten zu geraten oder unsere Autonomie zu verlieren. </span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Wenn sich zwei Menschen begegnen, braucht es einen gewissen Abgleich zwischen ihren Systemen. Wir finden heraus, was der andere mag oder nicht mag, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen und wie sich diese auf die Beziehung auswirken. Es geht auch darum, Kompromisse einzugehen und sich auf die Wünsche des anderen einzulassen. Es erfordert die Fähigkeit, Rücksicht zu nehmen und sich anzupassen, ohne dabei unsere eigenen Werte und Autonomie aufzugeben. <br />
</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Niemand ist perfekt. Es kann daher vorkommen, dass wir uns gegenseitig versehentlich verletzen, besonders wenn wir authentisch sind und nicht nach erlernten, systemtreuen Standards handeln, die uns von klein auf beigebracht wurden, um in das kulturelle Gesellschaftssystem zu passen. Jedoch ist anzumerken, dass das System, in das wir eingebettet sind, selbst an kollektiven Traumafolgestörungen leidet, meist auf Ego-Strukturen basiert und daher nicht so menschenfreundlich ist, wie es vorgibt zu sein. Aber das ist ein anderes Thema. <br />
</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Wenn wir also den anderen versehentlich verletzen, können wir uns im Nachhinein entschuldigen und Verständnis für unseren Partner zeigen. In solchen Fällen reicht eine Entschuldigung oft aus. Doch wenn es sich um ein wiederkehrendes Muster handelt, sind Entschuldigungen allein nicht ausreichend. Muster sind starre Konstruktionen, die tatsächlich durch Auseinandersetzung und innere Reflexion aufgelöst werden müssen, damit diese Verletzungen nicht immer wieder stattfinden müssen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dazu zählen z.B.: </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Mauern, Vermeidungsverhalten in Bezug auf Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse, die Nichtbereitschaft zu reflektieren, Projektionen zu erkennen und zurückzunehmen, Angst vor Verletzlichkeit, Kontrollbedürfnis das dazu führt, dass dem Partner misstraut wird und einiges mehr.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><br />
An diesem Punkt sprechen wir häufig von einer Inkompatibilität. </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">D.h. trotz Liebe oder Verliebtheit passen zwei Menschen einfach nicht zusammen.<br />
Entweder die Verbindung ist überwiegend schmerzhaft und unglücklich oder kommt, darüber hinaus oder gerade deshalb, erst gar nicht zustande.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beispiele:</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Komplementäre Muster:</span> Ein Mensch, der autonom ist und wenig Rücksicht auf den Partner nimmt, trifft auf jemanden, der wenig Autonomie zeigt und sich übermäßig anpasst. <br />
Wenn der autonome Partner beginnt, seine Autonomie auszuleben, wird dies das vermeintliche Gleichgewicht in der Beziehung stören und es erfordert eine Anpassung des rücksichtslosen Partners zu einem einfühlsameren Verhalten. </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Oftmals geschieht jedoch keine Veränderung bei beiden oder nur der/die "Unterdrückte" befreit sich aus dem eigentlichen Ungleichgewicht, dass durch seine Anpassung aufrechterhalten wurde.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Ein weiteres Beispiel: Jemand kontrolliert ständig aus Angst oder Unsicherheit den anderen, während der Kontrollierte sich übermäßig anpasst, aus Angst, ihn/sie sonst zu verlieren.<br />
</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Gleichartige Muster:</span> <span style="color: #050505;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Segoe UI Historic', 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Wenn beide Partner beispielsweise bindungsscheu sind, kann es zu einer langfristigen Beziehung kommen, bei der sie getrennt voneinander in eigenen Wohnungen leben. Beide Partner erleben ihre Muster nicht als hinderlich, da ihr Bedürfnis nach Distanz und Autonomie erfüllt wird. Obwohl diese Beziehung möglicherweise nicht die Tiefe hat, die eine Verbindung haben könnte, führen sie oft ein relativ zufriedenes Leben. Es gibt weniger Auslöser für Konflikte und es lockt sie kaum aus ihrer Komfortzone. </span></span><br />
<span style="color: #050505;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Segoe UI Historic', 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ein weiteres Beispiel wäre: Beide haben ein hohes Bedürfnis nach Nähe und können kaum ohne den anderen sein. Diese Paare leben ein hohes Maß an Anpassung. Sie machen fast alles gemeinsam und nur selten planen sie etwas, ohne ihren Partner. Beide fühlen sich schneller unwohl, wenn der andere mal nicht da ist und auch mal seine "eigenen Wege" außerhalb der Beziehung geht. </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Hier sehen wir also, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">es geht darum ob und wie kompatibel die gemeinsamen <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Muster</span> sind.</span> Oder anders ausgedrückt: Wie gut passen die Traumfolgeerscheinungen zu den Traumfolgeerscheinungen des anderen?</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es gibt hierbei durchaus friedliche Verbindungen ohne sonderliche Tiefe, aber noch viel häufiger unerfüllte Begegnungen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
3. Muster vs. wahres Selbst. </span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Inkompatibilität entsteht auch dann, wenn auf der einen Seite ein gesundes Bindungs-und Beziehungsverhalten besteht, das vom anderen nicht akzeptiert wird. Wenn beispielsweise dein natürliches Bedürfnis nach Nähe oder Autonomie in einer Verbindung nicht gelebt werden kann, weil der andere zu viel oder zu wenig von beidem will bzw. zulässt.<br />
</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auch hier wäre es theoretisch möglich eine Balance durch die Auflösung hinderlicher Muster herzustellen, als einzige Dauerlösung, ohne die es inkompatibel bleiben würde.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Wir sind nicht unsere Muster.</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Viele Muster entstehen in der Kindheit und Jugend als Reaktion auf äußerst unangenehme oder bedrohlich erscheinende Gefühle. Sie dienen als erfolgreiche und gesunde Bewältigungsstrategie, um mit traumatischen Erfahrungen umzugehen. Doch als Erwachsene haben wir die Fähigkeit und die Möglichkeit zu lernen, mit all den unangenehmen Empfindungen umzugehen, die in uns aufkommen können. Daher sind diese alten Muster, die gleichzeitig erfüllende Beziehungen erschweren oder sogar unmöglich machen können, nicht nur weder nützlich noch angemessen, sondern sie repräsentieren nicht unseren wahren SELBST-Ausdruck, der jenseits dieser erlernten Muster zum Vorschein kommt.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Freiheit von rigiden Mustern.</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es geht also nicht nur darum, dass wir unsere Partner nicht unnötig verletzen und dadurch gesunde Beziehungen erschweren, sondern geht es auch um die gelebte innere Freiheit unseres wahren Selbst. Erst dann kann unsere Seele oder unser wahres Selbst entscheiden, was tatsächlich kompatibel ist.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Einige Muster können auch im Erwachsenenalter entstehen oder durch wiederholte Verletzungen in Beziehungen verstärkt werden. Diese Erfahrungen können unsere bereits bestehenden Muster beeinflussen und zu neuen Mustern führen, die es uns erschweren, erfüllende und gesunde Beziehungen einzugehen.<br />
</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es ist jedoch möglich, diese Muster zu erkennen, zu reflektieren und zu transformieren. Durch Selbstreflexion, Bewusstwerdung und persönliches Wachstum können wir uns von den begrenzenden Mustern lösen und authentischer in unseren Beziehungen sein. Indem wir die Wunden der Vergangenheit heilen und unsere eigenen Bedürfnisse und Grenzen verstehen, können wir Beziehungen auf einer tieferen Ebene leben.<br />
<br />
Wenn wir uns von Mustern befreien, entsteht eine Lebendigkeit und Offenheit, die es uns ermöglicht, Intimität und Nähe zuzulassen. Selbst wenn gelegentlich Unsicherheit oder Ängste aufgrund vergangener negativer Erfahrungen auftauchen, hindern sie uns nicht mehr daran, uns vollständig einzulassen und uns hinzugeben, ohne in ungesunde Abhängigkeiten zu geraten oder unsere Autonomie zu verlieren. </span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bindungs – und Verlustangst ~ König und Königin]]></title>
			<link>https://forum.paradoxa.life/showthread.php?tid=504</link>
			<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 13:39:57 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.paradoxa.life/member.php?action=profile&uid=1">ParaDoxa</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.paradoxa.life/showthread.php?tid=504</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zu den Grundbedürfnissen des Menschen als ein Beziehungswesen zählen u.a.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Freiheit u. Autonomie</span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bindung u. Beziehung</span>.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Beides braucht zum einen sehr unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, und zum anderen bilden sie die Grundlage für einen gesunden Bindungsstil, frei von Bindungsangst und Verlustangst – diese wiederum sind maßgebliche Ursache für sämtliche kompliziert- bis toxische Beziehungen.<br />
</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Wer kann an Bindungs-/Verlustängstler geraten?</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zunächst einmal kann jeder Bindungs-und Verlustangst empfinden, nämlich in Konfrontation mit einem übermäßig unausbalancierten Bindungsstil (s)eines (potenziellen) Partners. Ein geliebter Partner, der latent ständig droht zu verschwinden, lässt auch einen an sich gelassenen, bindungssicheren Partner nicht auf Dauer kalt. Auch jemand, der nicht wesentlich verfügbar ist und/oder sich nicht wirklich einlässt, kann für Irritationen bei Menschen mit ansonsten relativ stabilen Bindungsverhalten sorgen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Und beides ist für jene mit ebenso unsicherem Bindungsstil noch viel eher ungünstig bis toxisch. Wenn quasi beide übermäßig bindungs-und/oder verlustängstlich sind.<br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Balance zwischen Autonomie und Bindung ist die Basis eines sicheren Bindungsstils und einer gesunden Beziehung sowie Persönlichkeits-oder Charakterstruktur.</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Autonomie </span> heißt, ich kann für mich selbst einstehen, mich für meine Anliegen, für das, was ich möchte und nicht möchte, über diskutieren und argumentieren <span style="color: #000000;" class="mycode_color">einbringen, und</span> mich so ggf. für meine Bedürfnisse auch <span style="color: #000000;" class="mycode_color">innerhalbn</span> einer Beziehung einsetzen. Ich verfüge über die Kompetenz, mich notfalls zu trennen, wenn mich die Beziehung nicht (mehr) erfüllt. Es bedeutet weiterhin, in einem gesunden Maße Verantwortung sowohl für mich, den anderen bzw. für unsere gemeinsame Verbindung zu übernehmen. Dabei geht es nicht um ungesunde Extreme wie Helfer/Retter-Syndrom, sondern eine auf Liebe und Empathie basierende Fürsorglichkeit, die wir bereits als ein Aspekt von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bindungsfähigkeit</span> bezeichnen können. Diese wiederum bedeutet <span style="color: #000000;" class="mycode_color">u.a.</span> auch; ich kann mich auf jemand anderen vollständig einlassen und ebenso auf ihn und seine angebrachten Anliegen eingehen, empathisch und verständnisvoll sein, ihn und seine Bedürfnisse berücksichtigen und mich somit auch ein Stück weit anpassen. Beide schauen hierbei wohlwollend darauf, dass es dem anderen gut geht. <br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Nicht alle bindungsängstlichen Verbindungen, wie jene von mir in Phase 1 Dargestellten sind durch Achterbahnfahrten von Nähe und Distanz gekennzeichnet, in denen feste Partnerschaften evtl. auch gar nicht erst zustande kommen. In Ehen oder langen Beziehungen kann es sein, dass einer oder beide durch zahlreiche Ausweichmanöver für mehr oder minder konstanten Abstand zum Partner sorgen. Die Bindungsängstlichen lehnen einen gemeinsamen Haushalt entweder strickt ab, oder sie flüchten sich aus dem gemeinsamen Haushalt in Arbeit, zeitintensive Hobbys, anderweitige Verpflichtungen oder Affären.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Ein bindungsängstlicher Partner bestimmt also allein, wie viel Nähe und Distanz in der Beziehung gelebt wird. Das Machtverhältnis ist demnach nicht auf Augenhöhe zum Partner/zur Partnerin. Es gibt diesbezüglich keine Basis von Gleichberechtigung. Während er/sie sich beispielsweise nicht komplett einlassen will, wird dennoch erwartet, dass der Partner bleibt und sich damit seinem Muster a)unterwirft und b) auf sein natürliches Bedürfnis nach wahrhaft tiefe Nähe, die nicht immerzu mit negativem Ergebnis neu verhandelt werden muss, verzichtet. Bzw. hat der Partner nur die Wahl zwischen gehen oder sich damit abfinden, keine vollständig intensive Liebe zu leben. D. h., sein/ihr Muster macht ihn/sie relativ unflexibel, egoistisch und damit unempathisch bezüglich der natürlichen Bedürfnisse nach Bindung und Beziehung und die damit einhergehende Intimität des Partners.<br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partnerschaftliche Nähe löst inneren Druck bei bindungsängstlichen Menschen aus.</span><br />
Sobald sich ein Gefühl der Sicherheit und Verbindlichkeit einstellt, verschwinden ihre Liebesgefühle, da partnerschaftliche Nähe einen Druck in ihnen auslöst, die ihre Liebe zum anderen, der dafür vermeintlich verantwortlich ist, unterdrückt. Sie beginnen sich dann auf menschliche Fehler beim anderen zu fokussieren, blähen diese übermäßig auf, während alles andere am Partner ausgeblendet, gar nicht mehr zu existieren scheint. Womöglich tauchen Gedanken auf, wie; dass andernorts <span style="color: #000000;" class="mycode_color">viell</span>. <span style="color: #000000;" class="mycode_color">noch</span> ein perfekterer Partner/Partnerin existiert, dem er oder sie nur noch nicht begegnet sei. Dass umgekehrt auch an ihnen Imperfektion auffindbar wäre, realisieren sie nicht mehr. Bei anderen stehen bei Nähe und Verbindlichkeiten die Angst vor Ablehnung und Verlustangst (die auch hinter der Bindungsangst stehen) im Vordergrund, sie geraten dann regelrecht in Panik. Diese extrem belastenden Reaktionen erdrücken ihre Liebesgefühle und lassen sie aus der Beziehung/Begegnung flüchten. <br />
Es besteht ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Annäherung-Vermeidungs-Konflikt</span>. Wollen vs. Angst.  <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Auch Menschen mit einigermaßen sicheren Bindungsstil und/oder entsprechend liebevoller Kindheit können an Bindungs-/Verlustängstliche Menschen geraten.</span><br />
Ist jemand sehr bedürftig, kann er durch sein Ziehen, Fordern und Klammern Bindungsängste in Menschen auslösen, die ansonsten einen relativ gesunden Bindungsstil haben. Eben so kann umgekehrt jemand, der sich windet, und (ab)wendet oder Widerstände hat, sich nicht einlassen <span style="color: #000000;" class="mycode_color">kann/will,</span> Verlustängste bei demjenigen auslösen, der in Kontakt zu Menschen mit gesundem Bindungsmuster diese nicht zeigt. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Darum ist es so wichtig vorher auf diese Merkmale zu achten.</span> Zu schauen, inwiefern sich der andere sowohl wirklich einlassen als auch für sich selbst sorgen und einstehen kann und mit sich allein gut klar kommt.<br />
Reife Menschen wie die im <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">weiblichen <span style="color: #000000;" class="mycode_color">Pol</span> </span> <span style="color: #000000;" class="mycode_color">verankerte</span> Frau mit ihrer erwachten weiblichen Intuition spüren, wenn das eine oder andere Muster, das sich auch energetisch vermittelt, vorliegt. Ggf. ist es durchaus eine gesunde Reaktion, wenn sich beispielsweise eine Frau erst dann vollständig für den Mann öffnet und mit Haut und Haaren hingibt, wenn er ihr seinen guten und verantwortungsvollen Charakter über einen einigermaßen gesunden Bindungsstil “bewiesen” hat. Was wir auch als die Eroberungsphase durch einen in seinem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">männlichen Pol </span>verankerten Mann, den sog. Ritter, der die Frau verehrt, beschreiben könnten. Dem die Frau seines Herzens und sein eigenes Wachstum bzw. seine innere Größe, seine Ehre oder die höchsten Werte wichtiger <span style="color: #000000;" class="mycode_color">sind/werden,</span> als das, was er (vermeintlich) zu verlieren hat.<br />
<br />
Hier hat er (oder sie) keine Angst mehr davor, sich vollständig einzulassen, und muss auch nicht flüchten, weil er (sie) genügend Selbstvertrauen hat, sich zu behaupten, und natürliche Bindungstendenzen nicht als Bedrohung oder Einengung erlebt werden bzw. die eigene Projektion durchschaut und entmachtet wird.<br />
Daher kommt es, dass Frauen zunächst mal abwarten sollten, bevor sie sich Hals über Kopf auf jemanden einlassen, nur weil sie bereits Gefühle haben oder verliebt sind. Weshalb sie sich dann eben nicht mehr von Emotionen steuern, sondern von ihrer Intuition leiten lassen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Denn der Mangel an Autonomie und Bindungsfähigkeit ist die relative Ursache für sämtliche oberflächliche, unglückliche, unerfüllte oder gar toxische Begegnungen und Beziehungen.</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jede emotionale Verbindung/Beziehung birgt eine gewisse Abhängigkeit und Verletzbarkeit.</span> Das ist ganz natürlich. In dem Moment, wo wir uns geistig, emotional, physisch oder seelisch auf einen Menschen einlassen, sind wir gewissermaßen abhängig vom Verhalten und Wohlwollen des anderen – anders, als wenn wir alleine sind. Jede Interaktion und das, was daraus resultiert, hängt stets von zwei (oder mehr) Involvierte ab.<br />
<br />
Natürlich <span style="color: #000000;" class="mycode_color">spielt der Selbstwert und das Selbstvertrauen</span> eines Menschen bei Autonomie und Bindungsfähigkeit eine zentrale Rolle.<br />
Und selbst wenn die dem ganzen <span style="color: #000000;" class="mycode_color">zugrunde liegende, falschen Glaubenssätze</span> und Prägungen aus der Kindheit ursächlich mit dafür verantwortlich sind, wie wir uns auf einer tieferen Ebene wahrnehmen, nämlich “nicht zu <span style="color: #000000;" class="mycode_color">genügen /</span> nicht <span style="color: #000000;" class="mycode_color">liebenswert/</span> nicht gewollt, nur durch die Erfüllung der Erwartungen anderer Liebe zu verdienen, o. nicht gut genug zu <span style="color: #000000;" class="mycode_color">sein…</span>” definitiv unwahr sind, belasten wir mit unserem Verhalten unsere Beziehungen, solange wir durch diese Muster die Welt wahrnehmen. Und so werden wir vom ehemaligen Opfer zum Täter, in dem wir in der Projektion gefangen, anderen genau das antun, was wir selbst so sehr fürchten. Indem wir mauern, auflaufen lassen, ablehnen, kritisieren, uns entziehen, unehrlich sind, in dem wir uns in Rollen präsentierend flüchten etc..<br />
Bei all diesen unschönen Verhaltensweisen geht es darum, die Person des Interesses paradoxerweise auf Abstand zu halten, um sich selbst zu schützen, weil die Nähe des anderen, aus der Projektion der unbewussten Identifikation mit diesem Muster heraus, als Bedrängnis oder Gefahr der eigenen Autonomie und Freiheit empfunden werden, die einzig innerlich scheinbar nicht genügend ausgeprägt ist. Die eigene innere Unfreiheit, die mangelnde Autonomie, die aus einer kindlichen Prägung hervorgeht, sich beispielsweise vollständig anpassen und sämtliche Erwartungen erfüllen zu müssen, um geliebt oder angenommen zu werden, die dafür sorgte, es jedem Recht machen zu müssen/wollen, sowie die trotzigen Widerstände des wütenden inneren Kindes/Jugendlichen, die auf diese überfordernden Zwänge irgendwann berechtigterweise folgten, werden nun durch jede leiseste tatsächliche oder auch vermeintliche Erwartung eines anderen ausgelöst und auf ihn projizierend reaktiv ausgelebt. Denn meist besteht hierbei der unbewusste Glaube, viel mehr Erwartungen erfüllen zu müssen, als uns guttut und dabei selber überfordert hinten anzustehen – nämlich wie als Kind den Eltern gegenüber bis zur Selbstaufgabe- als tatsächlich vom anderen, nicht Liebessüchtigen(!) aktuell erwünscht wäre. Die Verstrickung mit einem Muster lässt jedoch keine Klarsicht zu.<br />
Damit ist die aus dieser Projektion wirkende Abwehrstrategie verantwortlich für Komplikationen und unlösbare Konflikte. So wird durch Abstand zum Partner die im Innern noch nicht realisierte <span style="color: #000000;" class="mycode_color">Freiheit die</span> u. a. durch Autonomie innerhalb einer Verbindung gesichert ist, künstlich (wieder) hergestellt. Oder; die innen gefühlte Bedrängnis/Unfreiheit wird durch äußeren Abstand herstellende Aktionen kompensiert. Unehrlichkeit, Empathielosigkeit, Unfairness, mangelnder Respekt, Wertschätzung, Achtung und <span style="color: #000000;" class="mycode_color">Liebe…</span>.sind die bittere Folge. Wir tun dem anderen an, wovor wir uns selbst schützen wollen. Es macht uns also wenig attraktiv für andere. Es macht uns nicht zu einem Menschen mit einem aufrechten und wohlwollend empathischen Charakter, sondern ist bei mangelnder Reflexion, während <span style="color: #000000;" class="mycode_color">dieses alte Programm</span> quasi unentdeckt immer wieder ohne uns (als Aufmerksamkeit) abläuft, das Gegenteil der Fall.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Es geht also darum, das zu sehen, was wirklich ist, und aus dieser Wahrnehmung der Realität heraus, einzuschätzen und zu handeln.</span>  Beispielsweise besteht die Enge, Bedrängnis oder der Druck, den ich fühle, nur in meinem Kopf, und nicht durch stink normale und gesunde Bedürfnisse meiner Mitmenschen. Oder ist der gesunde Wunsch nach Nähe eher etwas Erfreuliches, wenn ich etwas für diesen Menschen empfinde, statt eine eingebildete, von ihm ausgehende Bedrohung, die sich aus einer alten Prägung aus der Vergangenheit in meinem System kreiert.<br />
Ich bin nicht das vereinnahmte unbeholfene Kind von damals, sondern die erwachsene Person im Hier und Jetzt – und mein gegenüber nicht meine übergriffigen (unbewussten) Eltern, gegen die ich als Kind keinerlei innere, mich selbst schützende Kompetenzen hatte.<br />
<br />
Diese ganzen Strategien beziehungsgestörter Manöver haben natürlich selbst dann nichts mehr mit Liebe zutun, wenn jemand verliebt ist.  Bindungsangst und Verlustangst hängen meist indirekt zusammen. Hinter der Bindungsangst steht häufig die Verlustangst. Viele Menschen die unter Bindungsangst leiden, die “zu viel” Nähe als Bedrohung empfinden, spüren selten die tiefe Verlustangst. Sie spüren nur, dass Beziehung etwas einengendes, vereinnahmendes ist, dass ihnen die Freiheit raubt, das etwas Bevormundendes ist , wie ein Gefängnis. Sie spüren nur ihr Anpassungs-und Abwehrprogramm und fühlen sich daher ziemlich schnell und unverhältnismäßig oft bedrängt. Sie reagieren beim leisesten Anflug von Erwartungen automatisiert mit starken Widerstandsmustern, kindlichem Trotz und Abwehr. Ala: “Ich <span style="color: #000000;" class="mycode_color">bin wie ich bin</span>” – oder; “Ich muss gar nichts” und berufen sich nicht selten auf Parolen von Freiheit, Selbstbestimmung oder auch in Spiritualität, wie: “Es geschieht so durch mich, ich bestimme nichts” und Ähnlichem. Es kommt erst gar nicht zu einer reflektierten, erwachsenen Selbstwahrnehmung und Grundhaltung, sondern reagiert hier offensichtlich immer noch das einst verletzte Kind, durch dessen Brille auf Nähe, Bindung/Beziehung geschaut wird. Allein das Wort “Beziehung” lässt sie bereits zusammen zucken. Ein Zugang zu; “ich bin nicht ok, – ich werde eh <span style="color: #000000;" class="mycode_color">verlassen…</span> <span style="color: #000000;" class="mycode_color">ich</span> muss zig Kompromisse eingehen (Einengungsgefühl) , weil du mich nicht wirklich haben willst, weil ich nicht gut genug bin …”, bekommen, sie kaum mit. Sich abgrenzen UND zugleich anpassen/einlassen können, fällt ihnen schwer.<br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Bindungsangst wird also nicht durch Ängste gespürt, sondern neben Gefühle potenzieller Vereinnahmung, Bedrängnis, Freiheitsverlust drückt sie sich durch Ambivalenz aus.</span> Durch ein ständiges <span style="color: #000000;" class="mycode_color">JA…ABER</span>. Beispielsweise durch Kritik am anderen, den ich eigentlich eben noch richtig toll fand. Durch Nähe-Distanz-Konflikte in Wort und/oder Tat und dem inneren Widerspruch von/in beidem. Durch die Suche nach Perfektion, durch überhöhte, unrealistische Ansprüche. Durch Verkomplizierung durch zu viel Ratio bzw. durch Rationalisierung, durch unverhältnismäßige Reaktionen sowie im Versuch, die Frau dem eigenen Muster anpassen zu wollen, statt sie zu feiern und zu <span style="color: #000000;" class="mycode_color">schätzen-ändern</span> zu wollen und durch einiges <span style="color: #000000;" class="mycode_color">mehr…</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Bindungsangst und Spiritualität</span><br />
Nicht selten dienen spirituelle Konzepte der ebenen Verwechslung als Rationalisierung für diverse kindliche Muster, die beispielsweise eine Bindungsangst verdecken oder gar mit spirituellen Tugenden oder Fortschritt im Sinne der Freiheit und Verzicht auf Festlegungen (im Hier u. Jetzt) gleichgesetzt werden. Ein Hier und Jetzt, dass durch Muster aus kindlichen Prägungen eingefärbt ist, besteht aus einer aktuell stattfindenden, nicht durchschauten Erinnerung aus der Vergangenheit und stellt darum nicht DAS reine <span style="color: #000000;" class="mycode_color">Hier</span> u. Jetzt-Sein dar.</span></span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Wie kommen wir da raus? Neben dem sonst stets erwähnten Fühlen dessen was ist – es ist auch eine bewusste Entscheidung.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hohe Werte!</span><br />
Fairness, Ehre, Aufrichtigkeit, Liebe und Mut.<br />
Nur damit lasse ich selbst nicht zu, dass ich (mein Muster) allein über Nähe und Distanz in einer Verbindung entscheide.<br />
Lasse nicht zu, dass der Mensch meines Interesses durch mich nicht gleichberechtigt sein darf – das Gegenteil ist mein Anliegen.<br />
Ich lasse nicht zu, dass er meinetwegen aufläuft, nur weil ich ängstlich bin (ich kann auch ängstlich in eine Situation gehen, das ist heldenreich!) in dem ich zwar mit ihm sein will, aber mich zugleich nicht wirklich einlasse, ihn nicht an mich ran lasse, ihn blocke, ablehne, kritisiere, mich entziehe und mauere. Und dabei in gewohnt kindlicher Manier Zuwendung und sein vertrauensvolles Einlassen erwarte <span style="color: #000000;" class="mycode_color">(was arrogant</span> und unverschämt wirkt) und als selbstverständlich erachte. Und wie ein kleines Kind keinerlei Verantwortung dafür sowie für uns und unsere gemeinsame Verbindung übernehme und durch mein unbewusstes Ich-Verhalten den anderen ungut behandele. Nein, dafür könnten wir uns einfach zu stolz sein! Ich bin mir zu stolz, mich dem anderen, den ich (angeblich) liebe, in dieser Weise zuzumuten! Der Mensch, den ich liebe, hat etwas Besseres verdient. Wenn ich erwarte, dass er bleiben und sich bestenfalls vollständig und total in jedem Moment bedenkenlos einlässt, während ich an allen Ecken und Enden, wo es darauf ankommt, kneife, auflaufen lasse, mauere, und ein ultrabequemer Geizhals bin der einzig um eine Neurose kreist und statt diese auch nur ansatzweise erkennen und abbauen zu gedenken, statt die Frau – als Mann, der sie ja beschützen sollte-, davor (vor meinen Mustern und den daraus resultierenden Verhaltensweisen) bewahren zu wollen, diese lieber vehement verteidigt.<br />
Schönheit? Größe? Erhabenheit, HERRlichkeit?<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nur eine reife Seele oder Persönlichkeit kann das leisten.</span> Kann ritterlich sein.<br />
<br />
Für jene, die als Kind liebevoll angenommen und gewollte Kinder waren, ist es evtl. einfach(er), aber für alle anderen ist es Heldenmut, sich über seine Ängste und Befürchtungen hinweg zu bewegen und in (s)eine Größe zu wachsen, die es endlich erlaubt, dem Partner so zu begegnen, wie er es verdient hat.<br />
Nur so kann ich dem anderen und der gemeinsamen Verbindung, die entsteht, wirklich gerecht werden und sie in ungeahnte Höhen und in den mystischsten Tiefen, die zwischen Mann und Frau – zwischen <span style="color: #000000;" class="mycode_color">Weiblich-Männlich</span> möglich sind, erleben!<br />
Das gilt für den Mann wie für die Frau. Nur so kann der Mann sie wirklich verehren, evtl. ängstlich, aber dennoch mutig-um es eben nicht zuzulassen, dass sie seine verdrängten Täter-Verhaltensweisen erfahren muss, statt Liebe, Wertschätzung, Gesehen-Werden, Anerkennung, Würde und Respekt.<br />
Niemand kann etwas für seine inneren Strukturen, aber wir müssen nicht dauerhaft mit ihnen leben.</span></span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><br />
<span style="color: #e07777;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das ist mitunter das große Thema um Gott und Göttin, um König und Königin</span>!</span><br />
Natürlich besteht der Ritter und ehrenwerte Mann darauf, dass er ihr diesen Rahmen zunächst zur Verfügung stellt, in dem sie sich komplett (an ihn) hingeben kann – und nicht umgekehrt. Er bewährt sich. Er zeigt ihr, dass sie sich auf ihn verlassen und ihm völlig hingeben kann. Und das kann er nur, wenn es noch etwas gibt, worum er werben und sich anstrengen könnte und über seinen Jagdinstinkt ihren gesunden Schutzmechanismus durchbricht.<br />
Ansonsten macht sie halt seine Muster-Spielchen mit, verkauft sich unter wert, während er überhaupt keinen Grund hat, sich zu bewegen und irgendetwas daran zu ändern. Er bekäme sein eigenes Vorgehen nicht mal mit – das ist die Regel. Je Beziehungskompetenter jemand ist/wird, desto herausfordernder wird das Match mit ihm für Bindungsängstliche.<br />
</span></span></span><br />
<span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Zum weiteren Verständnis:<br />
Wie ist das Verhalten einer Mutter zu ihrem Kind? Sie gibt permanent bedingungslos, während ihre eigenen Bedürfnisse als Frau inexistent sind.<br />
Wenn eine Frau sich auf einen bindungsängstlichen Mann einlässt, der seinem Muster frönt, dann bedient sie zwangsläufig permanent sein einst vereinnahmtes innere Kind, während sie selbst auf der Strecke bleibt. Ihre Bedürfnisse haben kaum Raum, da auch ein inneres verletztes Kind ausschließlich selbst versorgt sein möchte und einer Frau natürlicherweise nichts zu geben hat. Sie bückt sich quasi zu ihm herunter, so wie er es zwangsläufig in Selbstverständlichkeit verlangt.<br />
Der erwachsene Mann hingegen würde nicht wollen, dass sie sich seinetwegen herunter bewegt, sondern ihr unbedingt “da oben” auf Augenhöhe begegnen wollen. Das wäre im Grunde ganz natürlich, insbesondere für seinen männlichen Beschützerinstinkt gegenüber der körperlich schwächeren Frau, die er außerdem begehrt oder liebt. Wie könnte er es anders wollen, ohne sich dabei schlecht zu fühlen?<br />
Eine Frau, die nichts weniger als das erwartet, hat keine außergewöhnlichen Ansprüche, es sei denn, jemand ist nicht bereit/fähig ihr als Frau und Mensch auf Augenhöhe zu begegnen, sondern will sie -wenn auch evtl. unwissentlich- als Mutterersatz benutzen. So wird deutlich, dass der Sockel, auf dem die Frau angeblich sitzt, nichts weiter als eine Fehlwahrnehmung des noch nicht ausreichend erwachsen gewordenen Mannes ist, der sich bloß unter ihr glaubt.</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zu den Grundbedürfnissen des Menschen als ein Beziehungswesen zählen u.a.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Freiheit u. Autonomie</span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bindung u. Beziehung</span>.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Beides braucht zum einen sehr unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, und zum anderen bilden sie die Grundlage für einen gesunden Bindungsstil, frei von Bindungsangst und Verlustangst – diese wiederum sind maßgebliche Ursache für sämtliche kompliziert- bis toxische Beziehungen.<br />
</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Wer kann an Bindungs-/Verlustängstler geraten?</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Zunächst einmal kann jeder Bindungs-und Verlustangst empfinden, nämlich in Konfrontation mit einem übermäßig unausbalancierten Bindungsstil (s)eines (potenziellen) Partners. Ein geliebter Partner, der latent ständig droht zu verschwinden, lässt auch einen an sich gelassenen, bindungssicheren Partner nicht auf Dauer kalt. Auch jemand, der nicht wesentlich verfügbar ist und/oder sich nicht wirklich einlässt, kann für Irritationen bei Menschen mit ansonsten relativ stabilen Bindungsverhalten sorgen.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Und beides ist für jene mit ebenso unsicherem Bindungsstil noch viel eher ungünstig bis toxisch. Wenn quasi beide übermäßig bindungs-und/oder verlustängstlich sind.<br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Balance zwischen Autonomie und Bindung ist die Basis eines sicheren Bindungsstils und einer gesunden Beziehung sowie Persönlichkeits-oder Charakterstruktur.</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Autonomie </span> heißt, ich kann für mich selbst einstehen, mich für meine Anliegen, für das, was ich möchte und nicht möchte, über diskutieren und argumentieren <span style="color: #000000;" class="mycode_color">einbringen, und</span> mich so ggf. für meine Bedürfnisse auch <span style="color: #000000;" class="mycode_color">innerhalbn</span> einer Beziehung einsetzen. Ich verfüge über die Kompetenz, mich notfalls zu trennen, wenn mich die Beziehung nicht (mehr) erfüllt. Es bedeutet weiterhin, in einem gesunden Maße Verantwortung sowohl für mich, den anderen bzw. für unsere gemeinsame Verbindung zu übernehmen. Dabei geht es nicht um ungesunde Extreme wie Helfer/Retter-Syndrom, sondern eine auf Liebe und Empathie basierende Fürsorglichkeit, die wir bereits als ein Aspekt von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bindungsfähigkeit</span> bezeichnen können. Diese wiederum bedeutet <span style="color: #000000;" class="mycode_color">u.a.</span> auch; ich kann mich auf jemand anderen vollständig einlassen und ebenso auf ihn und seine angebrachten Anliegen eingehen, empathisch und verständnisvoll sein, ihn und seine Bedürfnisse berücksichtigen und mich somit auch ein Stück weit anpassen. Beide schauen hierbei wohlwollend darauf, dass es dem anderen gut geht. <br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Nicht alle bindungsängstlichen Verbindungen, wie jene von mir in Phase 1 Dargestellten sind durch Achterbahnfahrten von Nähe und Distanz gekennzeichnet, in denen feste Partnerschaften evtl. auch gar nicht erst zustande kommen. In Ehen oder langen Beziehungen kann es sein, dass einer oder beide durch zahlreiche Ausweichmanöver für mehr oder minder konstanten Abstand zum Partner sorgen. Die Bindungsängstlichen lehnen einen gemeinsamen Haushalt entweder strickt ab, oder sie flüchten sich aus dem gemeinsamen Haushalt in Arbeit, zeitintensive Hobbys, anderweitige Verpflichtungen oder Affären.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Ein bindungsängstlicher Partner bestimmt also allein, wie viel Nähe und Distanz in der Beziehung gelebt wird. Das Machtverhältnis ist demnach nicht auf Augenhöhe zum Partner/zur Partnerin. Es gibt diesbezüglich keine Basis von Gleichberechtigung. Während er/sie sich beispielsweise nicht komplett einlassen will, wird dennoch erwartet, dass der Partner bleibt und sich damit seinem Muster a)unterwirft und b) auf sein natürliches Bedürfnis nach wahrhaft tiefe Nähe, die nicht immerzu mit negativem Ergebnis neu verhandelt werden muss, verzichtet. Bzw. hat der Partner nur die Wahl zwischen gehen oder sich damit abfinden, keine vollständig intensive Liebe zu leben. D. h., sein/ihr Muster macht ihn/sie relativ unflexibel, egoistisch und damit unempathisch bezüglich der natürlichen Bedürfnisse nach Bindung und Beziehung und die damit einhergehende Intimität des Partners.<br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partnerschaftliche Nähe löst inneren Druck bei bindungsängstlichen Menschen aus.</span><br />
Sobald sich ein Gefühl der Sicherheit und Verbindlichkeit einstellt, verschwinden ihre Liebesgefühle, da partnerschaftliche Nähe einen Druck in ihnen auslöst, die ihre Liebe zum anderen, der dafür vermeintlich verantwortlich ist, unterdrückt. Sie beginnen sich dann auf menschliche Fehler beim anderen zu fokussieren, blähen diese übermäßig auf, während alles andere am Partner ausgeblendet, gar nicht mehr zu existieren scheint. Womöglich tauchen Gedanken auf, wie; dass andernorts <span style="color: #000000;" class="mycode_color">viell</span>. <span style="color: #000000;" class="mycode_color">noch</span> ein perfekterer Partner/Partnerin existiert, dem er oder sie nur noch nicht begegnet sei. Dass umgekehrt auch an ihnen Imperfektion auffindbar wäre, realisieren sie nicht mehr. Bei anderen stehen bei Nähe und Verbindlichkeiten die Angst vor Ablehnung und Verlustangst (die auch hinter der Bindungsangst stehen) im Vordergrund, sie geraten dann regelrecht in Panik. Diese extrem belastenden Reaktionen erdrücken ihre Liebesgefühle und lassen sie aus der Beziehung/Begegnung flüchten. <br />
Es besteht ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Annäherung-Vermeidungs-Konflikt</span>. Wollen vs. Angst.  <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Auch Menschen mit einigermaßen sicheren Bindungsstil und/oder entsprechend liebevoller Kindheit können an Bindungs-/Verlustängstliche Menschen geraten.</span><br />
Ist jemand sehr bedürftig, kann er durch sein Ziehen, Fordern und Klammern Bindungsängste in Menschen auslösen, die ansonsten einen relativ gesunden Bindungsstil haben. Eben so kann umgekehrt jemand, der sich windet, und (ab)wendet oder Widerstände hat, sich nicht einlassen <span style="color: #000000;" class="mycode_color">kann/will,</span> Verlustängste bei demjenigen auslösen, der in Kontakt zu Menschen mit gesundem Bindungsmuster diese nicht zeigt. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Darum ist es so wichtig vorher auf diese Merkmale zu achten.</span> Zu schauen, inwiefern sich der andere sowohl wirklich einlassen als auch für sich selbst sorgen und einstehen kann und mit sich allein gut klar kommt.<br />
Reife Menschen wie die im <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">weiblichen <span style="color: #000000;" class="mycode_color">Pol</span> </span> <span style="color: #000000;" class="mycode_color">verankerte</span> Frau mit ihrer erwachten weiblichen Intuition spüren, wenn das eine oder andere Muster, das sich auch energetisch vermittelt, vorliegt. Ggf. ist es durchaus eine gesunde Reaktion, wenn sich beispielsweise eine Frau erst dann vollständig für den Mann öffnet und mit Haut und Haaren hingibt, wenn er ihr seinen guten und verantwortungsvollen Charakter über einen einigermaßen gesunden Bindungsstil “bewiesen” hat. Was wir auch als die Eroberungsphase durch einen in seinem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">männlichen Pol </span>verankerten Mann, den sog. Ritter, der die Frau verehrt, beschreiben könnten. Dem die Frau seines Herzens und sein eigenes Wachstum bzw. seine innere Größe, seine Ehre oder die höchsten Werte wichtiger <span style="color: #000000;" class="mycode_color">sind/werden,</span> als das, was er (vermeintlich) zu verlieren hat.<br />
<br />
Hier hat er (oder sie) keine Angst mehr davor, sich vollständig einzulassen, und muss auch nicht flüchten, weil er (sie) genügend Selbstvertrauen hat, sich zu behaupten, und natürliche Bindungstendenzen nicht als Bedrohung oder Einengung erlebt werden bzw. die eigene Projektion durchschaut und entmachtet wird.<br />
Daher kommt es, dass Frauen zunächst mal abwarten sollten, bevor sie sich Hals über Kopf auf jemanden einlassen, nur weil sie bereits Gefühle haben oder verliebt sind. Weshalb sie sich dann eben nicht mehr von Emotionen steuern, sondern von ihrer Intuition leiten lassen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Denn der Mangel an Autonomie und Bindungsfähigkeit ist die relative Ursache für sämtliche oberflächliche, unglückliche, unerfüllte oder gar toxische Begegnungen und Beziehungen.</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jede emotionale Verbindung/Beziehung birgt eine gewisse Abhängigkeit und Verletzbarkeit.</span> Das ist ganz natürlich. In dem Moment, wo wir uns geistig, emotional, physisch oder seelisch auf einen Menschen einlassen, sind wir gewissermaßen abhängig vom Verhalten und Wohlwollen des anderen – anders, als wenn wir alleine sind. Jede Interaktion und das, was daraus resultiert, hängt stets von zwei (oder mehr) Involvierte ab.<br />
<br />
Natürlich <span style="color: #000000;" class="mycode_color">spielt der Selbstwert und das Selbstvertrauen</span> eines Menschen bei Autonomie und Bindungsfähigkeit eine zentrale Rolle.<br />
Und selbst wenn die dem ganzen <span style="color: #000000;" class="mycode_color">zugrunde liegende, falschen Glaubenssätze</span> und Prägungen aus der Kindheit ursächlich mit dafür verantwortlich sind, wie wir uns auf einer tieferen Ebene wahrnehmen, nämlich “nicht zu <span style="color: #000000;" class="mycode_color">genügen /</span> nicht <span style="color: #000000;" class="mycode_color">liebenswert/</span> nicht gewollt, nur durch die Erfüllung der Erwartungen anderer Liebe zu verdienen, o. nicht gut genug zu <span style="color: #000000;" class="mycode_color">sein…</span>” definitiv unwahr sind, belasten wir mit unserem Verhalten unsere Beziehungen, solange wir durch diese Muster die Welt wahrnehmen. Und so werden wir vom ehemaligen Opfer zum Täter, in dem wir in der Projektion gefangen, anderen genau das antun, was wir selbst so sehr fürchten. Indem wir mauern, auflaufen lassen, ablehnen, kritisieren, uns entziehen, unehrlich sind, in dem wir uns in Rollen präsentierend flüchten etc..<br />
Bei all diesen unschönen Verhaltensweisen geht es darum, die Person des Interesses paradoxerweise auf Abstand zu halten, um sich selbst zu schützen, weil die Nähe des anderen, aus der Projektion der unbewussten Identifikation mit diesem Muster heraus, als Bedrängnis oder Gefahr der eigenen Autonomie und Freiheit empfunden werden, die einzig innerlich scheinbar nicht genügend ausgeprägt ist. Die eigene innere Unfreiheit, die mangelnde Autonomie, die aus einer kindlichen Prägung hervorgeht, sich beispielsweise vollständig anpassen und sämtliche Erwartungen erfüllen zu müssen, um geliebt oder angenommen zu werden, die dafür sorgte, es jedem Recht machen zu müssen/wollen, sowie die trotzigen Widerstände des wütenden inneren Kindes/Jugendlichen, die auf diese überfordernden Zwänge irgendwann berechtigterweise folgten, werden nun durch jede leiseste tatsächliche oder auch vermeintliche Erwartung eines anderen ausgelöst und auf ihn projizierend reaktiv ausgelebt. Denn meist besteht hierbei der unbewusste Glaube, viel mehr Erwartungen erfüllen zu müssen, als uns guttut und dabei selber überfordert hinten anzustehen – nämlich wie als Kind den Eltern gegenüber bis zur Selbstaufgabe- als tatsächlich vom anderen, nicht Liebessüchtigen(!) aktuell erwünscht wäre. Die Verstrickung mit einem Muster lässt jedoch keine Klarsicht zu.<br />
Damit ist die aus dieser Projektion wirkende Abwehrstrategie verantwortlich für Komplikationen und unlösbare Konflikte. So wird durch Abstand zum Partner die im Innern noch nicht realisierte <span style="color: #000000;" class="mycode_color">Freiheit die</span> u. a. durch Autonomie innerhalb einer Verbindung gesichert ist, künstlich (wieder) hergestellt. Oder; die innen gefühlte Bedrängnis/Unfreiheit wird durch äußeren Abstand herstellende Aktionen kompensiert. Unehrlichkeit, Empathielosigkeit, Unfairness, mangelnder Respekt, Wertschätzung, Achtung und <span style="color: #000000;" class="mycode_color">Liebe…</span>.sind die bittere Folge. Wir tun dem anderen an, wovor wir uns selbst schützen wollen. Es macht uns also wenig attraktiv für andere. Es macht uns nicht zu einem Menschen mit einem aufrechten und wohlwollend empathischen Charakter, sondern ist bei mangelnder Reflexion, während <span style="color: #000000;" class="mycode_color">dieses alte Programm</span> quasi unentdeckt immer wieder ohne uns (als Aufmerksamkeit) abläuft, das Gegenteil der Fall.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Es geht also darum, das zu sehen, was wirklich ist, und aus dieser Wahrnehmung der Realität heraus, einzuschätzen und zu handeln.</span>  Beispielsweise besteht die Enge, Bedrängnis oder der Druck, den ich fühle, nur in meinem Kopf, und nicht durch stink normale und gesunde Bedürfnisse meiner Mitmenschen. Oder ist der gesunde Wunsch nach Nähe eher etwas Erfreuliches, wenn ich etwas für diesen Menschen empfinde, statt eine eingebildete, von ihm ausgehende Bedrohung, die sich aus einer alten Prägung aus der Vergangenheit in meinem System kreiert.<br />
Ich bin nicht das vereinnahmte unbeholfene Kind von damals, sondern die erwachsene Person im Hier und Jetzt – und mein gegenüber nicht meine übergriffigen (unbewussten) Eltern, gegen die ich als Kind keinerlei innere, mich selbst schützende Kompetenzen hatte.<br />
<br />
Diese ganzen Strategien beziehungsgestörter Manöver haben natürlich selbst dann nichts mehr mit Liebe zutun, wenn jemand verliebt ist.  Bindungsangst und Verlustangst hängen meist indirekt zusammen. Hinter der Bindungsangst steht häufig die Verlustangst. Viele Menschen die unter Bindungsangst leiden, die “zu viel” Nähe als Bedrohung empfinden, spüren selten die tiefe Verlustangst. Sie spüren nur, dass Beziehung etwas einengendes, vereinnahmendes ist, dass ihnen die Freiheit raubt, das etwas Bevormundendes ist , wie ein Gefängnis. Sie spüren nur ihr Anpassungs-und Abwehrprogramm und fühlen sich daher ziemlich schnell und unverhältnismäßig oft bedrängt. Sie reagieren beim leisesten Anflug von Erwartungen automatisiert mit starken Widerstandsmustern, kindlichem Trotz und Abwehr. Ala: “Ich <span style="color: #000000;" class="mycode_color">bin wie ich bin</span>” – oder; “Ich muss gar nichts” und berufen sich nicht selten auf Parolen von Freiheit, Selbstbestimmung oder auch in Spiritualität, wie: “Es geschieht so durch mich, ich bestimme nichts” und Ähnlichem. Es kommt erst gar nicht zu einer reflektierten, erwachsenen Selbstwahrnehmung und Grundhaltung, sondern reagiert hier offensichtlich immer noch das einst verletzte Kind, durch dessen Brille auf Nähe, Bindung/Beziehung geschaut wird. Allein das Wort “Beziehung” lässt sie bereits zusammen zucken. Ein Zugang zu; “ich bin nicht ok, – ich werde eh <span style="color: #000000;" class="mycode_color">verlassen…</span> <span style="color: #000000;" class="mycode_color">ich</span> muss zig Kompromisse eingehen (Einengungsgefühl) , weil du mich nicht wirklich haben willst, weil ich nicht gut genug bin …”, bekommen, sie kaum mit. Sich abgrenzen UND zugleich anpassen/einlassen können, fällt ihnen schwer.<br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Bindungsangst wird also nicht durch Ängste gespürt, sondern neben Gefühle potenzieller Vereinnahmung, Bedrängnis, Freiheitsverlust drückt sie sich durch Ambivalenz aus.</span> Durch ein ständiges <span style="color: #000000;" class="mycode_color">JA…ABER</span>. Beispielsweise durch Kritik am anderen, den ich eigentlich eben noch richtig toll fand. Durch Nähe-Distanz-Konflikte in Wort und/oder Tat und dem inneren Widerspruch von/in beidem. Durch die Suche nach Perfektion, durch überhöhte, unrealistische Ansprüche. Durch Verkomplizierung durch zu viel Ratio bzw. durch Rationalisierung, durch unverhältnismäßige Reaktionen sowie im Versuch, die Frau dem eigenen Muster anpassen zu wollen, statt sie zu feiern und zu <span style="color: #000000;" class="mycode_color">schätzen-ändern</span> zu wollen und durch einiges <span style="color: #000000;" class="mycode_color">mehr…</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Bindungsangst und Spiritualität</span><br />
Nicht selten dienen spirituelle Konzepte der ebenen Verwechslung als Rationalisierung für diverse kindliche Muster, die beispielsweise eine Bindungsangst verdecken oder gar mit spirituellen Tugenden oder Fortschritt im Sinne der Freiheit und Verzicht auf Festlegungen (im Hier u. Jetzt) gleichgesetzt werden. Ein Hier und Jetzt, dass durch Muster aus kindlichen Prägungen eingefärbt ist, besteht aus einer aktuell stattfindenden, nicht durchschauten Erinnerung aus der Vergangenheit und stellt darum nicht DAS reine <span style="color: #000000;" class="mycode_color">Hier</span> u. Jetzt-Sein dar.</span></span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Wie kommen wir da raus? Neben dem sonst stets erwähnten Fühlen dessen was ist – es ist auch eine bewusste Entscheidung.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hohe Werte!</span><br />
Fairness, Ehre, Aufrichtigkeit, Liebe und Mut.<br />
Nur damit lasse ich selbst nicht zu, dass ich (mein Muster) allein über Nähe und Distanz in einer Verbindung entscheide.<br />
Lasse nicht zu, dass der Mensch meines Interesses durch mich nicht gleichberechtigt sein darf – das Gegenteil ist mein Anliegen.<br />
Ich lasse nicht zu, dass er meinetwegen aufläuft, nur weil ich ängstlich bin (ich kann auch ängstlich in eine Situation gehen, das ist heldenreich!) in dem ich zwar mit ihm sein will, aber mich zugleich nicht wirklich einlasse, ihn nicht an mich ran lasse, ihn blocke, ablehne, kritisiere, mich entziehe und mauere. Und dabei in gewohnt kindlicher Manier Zuwendung und sein vertrauensvolles Einlassen erwarte <span style="color: #000000;" class="mycode_color">(was arrogant</span> und unverschämt wirkt) und als selbstverständlich erachte. Und wie ein kleines Kind keinerlei Verantwortung dafür sowie für uns und unsere gemeinsame Verbindung übernehme und durch mein unbewusstes Ich-Verhalten den anderen ungut behandele. Nein, dafür könnten wir uns einfach zu stolz sein! Ich bin mir zu stolz, mich dem anderen, den ich (angeblich) liebe, in dieser Weise zuzumuten! Der Mensch, den ich liebe, hat etwas Besseres verdient. Wenn ich erwarte, dass er bleiben und sich bestenfalls vollständig und total in jedem Moment bedenkenlos einlässt, während ich an allen Ecken und Enden, wo es darauf ankommt, kneife, auflaufen lasse, mauere, und ein ultrabequemer Geizhals bin der einzig um eine Neurose kreist und statt diese auch nur ansatzweise erkennen und abbauen zu gedenken, statt die Frau – als Mann, der sie ja beschützen sollte-, davor (vor meinen Mustern und den daraus resultierenden Verhaltensweisen) bewahren zu wollen, diese lieber vehement verteidigt.<br />
Schönheit? Größe? Erhabenheit, HERRlichkeit?<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nur eine reife Seele oder Persönlichkeit kann das leisten.</span> Kann ritterlich sein.<br />
<br />
Für jene, die als Kind liebevoll angenommen und gewollte Kinder waren, ist es evtl. einfach(er), aber für alle anderen ist es Heldenmut, sich über seine Ängste und Befürchtungen hinweg zu bewegen und in (s)eine Größe zu wachsen, die es endlich erlaubt, dem Partner so zu begegnen, wie er es verdient hat.<br />
Nur so kann ich dem anderen und der gemeinsamen Verbindung, die entsteht, wirklich gerecht werden und sie in ungeahnte Höhen und in den mystischsten Tiefen, die zwischen Mann und Frau – zwischen <span style="color: #000000;" class="mycode_color">Weiblich-Männlich</span> möglich sind, erleben!<br />
Das gilt für den Mann wie für die Frau. Nur so kann der Mann sie wirklich verehren, evtl. ängstlich, aber dennoch mutig-um es eben nicht zuzulassen, dass sie seine verdrängten Täter-Verhaltensweisen erfahren muss, statt Liebe, Wertschätzung, Gesehen-Werden, Anerkennung, Würde und Respekt.<br />
Niemand kann etwas für seine inneren Strukturen, aber wir müssen nicht dauerhaft mit ihnen leben.</span></span></span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><br />
<span style="color: #e07777;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das ist mitunter das große Thema um Gott und Göttin, um König und Königin</span>!</span><br />
Natürlich besteht der Ritter und ehrenwerte Mann darauf, dass er ihr diesen Rahmen zunächst zur Verfügung stellt, in dem sie sich komplett (an ihn) hingeben kann – und nicht umgekehrt. Er bewährt sich. Er zeigt ihr, dass sie sich auf ihn verlassen und ihm völlig hingeben kann. Und das kann er nur, wenn es noch etwas gibt, worum er werben und sich anstrengen könnte und über seinen Jagdinstinkt ihren gesunden Schutzmechanismus durchbricht.<br />
Ansonsten macht sie halt seine Muster-Spielchen mit, verkauft sich unter wert, während er überhaupt keinen Grund hat, sich zu bewegen und irgendetwas daran zu ändern. Er bekäme sein eigenes Vorgehen nicht mal mit – das ist die Regel. Je Beziehungskompetenter jemand ist/wird, desto herausfordernder wird das Match mit ihm für Bindungsängstliche.<br />
</span></span></span><br />
<span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Zum weiteren Verständnis:<br />
Wie ist das Verhalten einer Mutter zu ihrem Kind? Sie gibt permanent bedingungslos, während ihre eigenen Bedürfnisse als Frau inexistent sind.<br />
Wenn eine Frau sich auf einen bindungsängstlichen Mann einlässt, der seinem Muster frönt, dann bedient sie zwangsläufig permanent sein einst vereinnahmtes innere Kind, während sie selbst auf der Strecke bleibt. Ihre Bedürfnisse haben kaum Raum, da auch ein inneres verletztes Kind ausschließlich selbst versorgt sein möchte und einer Frau natürlicherweise nichts zu geben hat. Sie bückt sich quasi zu ihm herunter, so wie er es zwangsläufig in Selbstverständlichkeit verlangt.<br />
Der erwachsene Mann hingegen würde nicht wollen, dass sie sich seinetwegen herunter bewegt, sondern ihr unbedingt “da oben” auf Augenhöhe begegnen wollen. Das wäre im Grunde ganz natürlich, insbesondere für seinen männlichen Beschützerinstinkt gegenüber der körperlich schwächeren Frau, die er außerdem begehrt oder liebt. Wie könnte er es anders wollen, ohne sich dabei schlecht zu fühlen?<br />
Eine Frau, die nichts weniger als das erwartet, hat keine außergewöhnlichen Ansprüche, es sei denn, jemand ist nicht bereit/fähig ihr als Frau und Mensch auf Augenhöhe zu begegnen, sondern will sie -wenn auch evtl. unwissentlich- als Mutterersatz benutzen. So wird deutlich, dass der Sockel, auf dem die Frau angeblich sitzt, nichts weiter als eine Fehlwahrnehmung des noch nicht ausreichend erwachsen gewordenen Mannes ist, der sich bloß unter ihr glaubt.</span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein Muster der Bindungsvermeidung]]></title>
			<link>https://forum.paradoxa.life/showthread.php?tid=503</link>
			<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 13:14:33 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.paradoxa.life/member.php?action=profile&uid=1">ParaDoxa</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.paradoxa.life/showthread.php?tid=503</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Nichts wiederholt sich.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Entwicklung, Reife und Bewusstwerdung geschieht spiralförmig.<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Das Leben bringt dir immer wieder ähnliche Situationen, an die du wachsen und fragmentierte Anteile nach Hause holen kannst. Aber Vorsicht: Es gibt auch die Möglichkeit erlöste Themen erneut aufzubauen! Allein dadurch, dass du dem Falschen deine Aufmerksamkeit gibst.<br />
Wir wissen: Das was du fütterst und mit Aufmerksamkeit belegst, wird größer!</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Vielleicht erlebst du als Frau die Begegnung zu einem Mann, der zwar irgendwie in Kontakt mit dir steht, in der heutigen Zeit oftmals auch nur (noch) virtuell, der nicht wirklich in dein Leben kommen mag.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><br />
Meine Erfahrungen und Beobachtungen zeigen:<br />
Es ist immer derjenige der sich (noch) nicht einlassen kann oder will, der die Situation so wie sie ist, dennoch aufrechterhalten möchte. Ihm reicht deine Aufmerksamkeit.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Es spielt keine Rolle wer Bindung vermeidet.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Erst mag es der klassische Narzisst sein, dem du als sog. Dualseele begegnest.<br />
Anschließend, wenn du deine innere Arbeit und Lektionen gelernt hast,<br />
erscheinen immer heilere, reifere, “weichere” und in ihrem Wollen unsicher zögernde “Seelenpartner”,<br />
die jedoch mit dem gleichen Vermeidungsmuster agieren, aber nicht ganz so bzw. immer weniger psychoterrormäßig daherkommen.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">D.h. wir begegnen in verschiedenen Verkleidungen spiralförmig immer subtilere Formen – beispielsweise wie hier, der Vermeidung.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Vom waschechten Narzissten bis zum spirituell Erwachten / “Heiligen”, lebt sich dahinter das gleiche Muster.<br />
Alle haben daraus resultierend zwangsläufig gemeinsam, dass sie<br />
a) mehr oder weniger toxisch wirken<br />
b) ausnahmslos alle die Frau anders haben wollen, als sie ist, dessen Umsetzung sie sich zur Aufgabe gemacht haben, und diese egozentrische Überhöhung -als einziges Begegnungs-/Bindungs-und Kommunikations-Mittel- fungiert, was ihrem Muster entgegenkommt und vom eigentlichen Problem ablenkt, weshalb sie damit sehr zufrieden sind und es ihnen genügt.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alle OHNE AUSNAHME, wollen die Frau zu einer “besseren” / “erwachteren” Version ihrer selbst bewegen.</span><br />
Das ist Bestandteil des bindungsvermeidenden Musters und der darin enthaltenen Unfähigkeit die Kontrolle aufzugeben und wahrhaft zu lieben. Sei dies für kurz oder lang, das spielt nur eine sekundäre Rolle.<br />
Darüber handelt der primäre Austausch in dieser endlosen Hinhalte-ich will dich (noch) nicht, aber geh` nicht ganz weg – Konstellation, in der sie geschützt vor Nähe und echtem Kontakt hinter einer Rolle verbleiben und agieren können.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Alle halten die Verbindung durch irgendwelche möglichen oder unmöglichen Entwicklungs-/Bewusstseinschritte aufrecht, die zugleich als Grund und Alibi für ihr widersprüchliches Verhalten von Festhalten-und dennoch Nicht-Einlassen dienen, und deren Ziele sie oftmals selbst nicht erfüllen.</span></span></span><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Die Angst ist zu groß, bei Frauen, mit befreiten männlichen Anteilen für die Einen, und für den Narzissten, reicht nicht mal eine Mutter Theresa.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Ala: Wenn du erst mal x, y….dann könnte es….anders aussehen.<br />
<br />
Und selbst, wenn die Frau sich tatsächlich -sagen wir; für sich selbst!- entwickelt, es findet sich ausnahmslos immer noch ein Haar in der Suppe. Das kann soweit gehen, dass sie sich -zu ihren sonstigen Rationalisierungen- diverse Dinge die dich betreffen einbilden. In dieser Energie schwingt ein Misstrauen, eine Sorge und Angst davor, dass du ihnen irgendwie schaden könntest.<br />
Und das kann nicht anders sein, weil es seit Anbeginn die eigene UrAngst, verursacht durch ein Mutterthema, vor der massiven, unberechenbaren und unergründlichen -sie einst missbrauchten- “Weiblichkeit” hinter dem Muster das eigentliche Problem ist – und je reifer, selbstbewusster und unabhängiger die Frau wird, umso bedrohlicher wirkt sie für umso mehr Männer!</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Wenn wir allgemein für Entwicklung offen sind, dann sind wir geneigt, zu meinen, ok, er hat ja vielleicht recht, hier oder da könnte ich tatsächlich noch mehr heilen, wachsen oder was auch immer – und gehen damit in die Falle.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kleiner Exkurs: </span>Schon in der Geschichte um den für die Frau so gefährlichen Grafen Blaubart, hat sich gezeigt, wie Frauen zu ihrem großen Schaden von Männern um ihre weiblichen Instinkte gebracht werden können. Wie ihre Sinne und diesbezüglichen Eingebungen durch Strategien und Taktiken der geistigen Verführung betrübt und eingeschläfert werden. Natürlich ist es die Frau selbst, die sich und ihre Instinkte nicht ernst genug nimmt, und diese stattdessen durch den Verstand ersetzt, in dem sie auf das hört und eingeht, was der Mann ihr als angemessen und zu ihrem Besten in Wort und Tat direkt wie indirekt vermittelt. Ja, es ist tatsächlich der sich dazwischen schaltende Verstand, der mit guten Argumenten für aussichtslose oder gar toxische Begegnungen kommt, während der Instinkt sagt: Nein! Oder: So nicht!<br />
<br />
Die Erfahrung zeigt, dass immer dann, wenn die Frau nicht auf ihre Intuition hört, sie in eine ihr nicht entsprechende Konstellation und Schleife des Schmerzes und manches mal sogar tiefen Leidens bis hin zu heftigen Traumatisierungen gerät. Gerade für Frauen mit Erfahrungen des emotionalen und insbesondere des sexuellen Kindesmissbrauchs ist es eine mühsame Arbeit in konstanter Stille, innere Heilarbeit und Reflexion über Jahre bis Jahrzehnte, um vollständig zurück zu ihren wahren Empfindungen und klaren Instinkten in Bezug auf potenzielle Partner zu finden, weil genau hier ihr System auf massivste Weise verwirrt und falsch gepolt wurde. Authentische Impulse und instinktive Wahrnehmungen wurden permanent verbal und non-verbal als ungültig und irrelevante Eindrücke gebrandmarkt. Das über griffige Geschehen implizierte konstant dessen Wert-und Sinnlosigkeit und eine darin weit entfernte, dem eigentlichen Leben nicht zugehörige Erscheinung. Die Gesten und Handlungen des meist sehr eng mit dem Opfer vertrauten und verbundenen Täters, versichern eine vermeintliche Plausibilität und Natürlichkeit in dem was passiert und lassen Instinkt und Intuition als Irrationalitäten erscheinen.<br />
U.a. resultieren durch solche und ähnliche, womöglich nicht ganz so schwerwiegende Vorerfahrungen die oftmals auftretenden Zweifel an den eigenen Intuition/Instinkten oder wenn es keine Zweifel mehr gibt, sich insbesondere vom anderen Geschlecht darin verunsichern zu lassen.<br />
Übertragen auf meinen Text bedeutet das auch: Wann immer wir Frauen uns unsere Instinkte ausreden (lassen), wird dies zu Schmerz führen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen gutmütigen Seelenpartner oder um einen waschechten Narzissten handelt. Das Prinzip und die Dynamik dahinter ist das Gleiche.<br />
Es ist außerdem völlig aussichtslos diesen Männern etwas darüber verständlich machen zu wollen und/oder Inhalte deiner Intuitionen zu erklären und welche Folgen diese für beide haben kann. Das sie wichtig für dich und damit für euch beide wegweisend sind.<br />
<br />
Noch etwas haben demnach alle gemeinsam:</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Der Mann lässt sich natürlicherweise von der Frau auch führen, gerade zu Beginn, denn jede Frau ist anders – oder auch ganz allgemein, insbesondere dann, wenn er es nicht besser weiß. Das ist natürlich und zielführend.<br />
Das bleibt hier jedoch völlig aus!</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Die Frau hat das Gefühl, dass ihr völlig misstraut wird. Man(n) traut ihr nicht mal mehr die weiblichen Instinkte zu, die für andere Männer eine bereichernde und anerkannte Wissensquelle der Liebe und Verbundenheit sind. Viel eher hat sie das Gefühle, es mit einem diesbezüglichen Dickkopf und starren, festgefahrenen Menschen zu tun zu haben, der unflexibel, uneinsichtig und unbeweglich erscheint. Er kann nicht mit ihr mit fließen, sondern fährt durchweg und nonstop sein eigenes Vorstellungs-Programm. Ohne Rücksicht auf Verluste.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Nirgendwo ist dies so stark wahrnehmbar, wie in dieser Konstellation.<br />
Er hört nicht auf sie, er nimmt sie nicht (für) wahr. Die Angst vor Kontrollverlust ist so immens groß, dass er hier keinerlei SPIELraum lassen kann. Dies erscheint ihm zu riskant. Weshalb es gewiss nichts Spielerisches gibt, Gott bewahre! Alles ist so todernst, dass es keine Witze, keinen Humor, keinerlei Leichtigkeit, Neckereien oder Verspieltheiten gibt. Welch bittere Trostlosigkeit sich dabei breit macht, wird nicht mal nach direkten Hinweisen darauf wahrgenommen.<br />
So angewurzelt sind die Männer in jeglicher Hinsicht dieser Begegnung. Und führen es dadurch in eine düstere, hoffnungslose Gasse.<br />
Und selbst das, schreiben sie dann immer noch der Frau zu, die eben noch nicht x y… – die sie, egal, wie laut sie ihnen zurief, in ihrer inneren verdrängten Panik, wie taub überhört haben.<br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Nein, meine lieben Männer, das war euer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">selbst-bestimmter </span>sturer Alleingang, und das Ergebnis eurer Angst, eures grenzenlosen Misstrauen der Frau und euch selbst gegenüber.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ja, wir Menschen können nicht anders. Daher wäre es falsch, etwas anderes zu erwarten. Solange wir in unseren Mustern gefangen sind, haben wir keine andere Wahl.</span><br />
Das meinte Jesus, als er sagte: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.”<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Je mehr Frauen dies erkennen und die jeweiligen Themen in sich erlösen, desto deutlicher und langweiliger wird jedenfalls dieses Katz und Maus Spiel, das uns nebenbei immer wieder erneut traumatisieren kann.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Ja, es ist richtig, dass Mann-Frau-Verbindungen nicht nur rosig sind, und dass sie nicht unserer Erfüllung, sondern vielmehr der Bewusstwerdung UND des gemeinsamen Genusses dienen. Aber hier handelt es sich nicht um echte Verbindungen, sondern um eine Pseudogemeinschaft, bei der wirklich alles wichtige fehlt: Liebe, echte Kommunikation, gegenseitige Annahme, Nähe, Intimität, Zugewandtheit, Verfügbarkeit und Commitment – vom heilenden Sex ganz zu schweigen. <img src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tf8/1.5/16/1f61b.png" loading="lazy"  width="16" height="16" alt="[Bild: 1f61b.png]" class="mycode_img img-responsive" /><br />
DAS ist die Basis von miteinander Gedeihen und Erblühen.<br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Und nein, es wird erstaunlicherweise nicht zwangsläufig besser, wenn jemand erwacht ist oder im Gewahrsein ruht.<br />
Dieser so logisch erscheinende Traumvorstellung bin ich auch mal erlegen.<br />
Selbst “Erwachte” die eben nicht nur Ausbeute, wie der Blaubart im Sinn haben, gehen ihrem Muster auf den Leim, genau so, wie wir selbst.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Erst wenn tatsächlich sämtliche innere Blockaden diesbezüglich in uns aufgehoben sind, können wir wahrhaft sagen: Ich bin offen und ich lasse mich von der Stille, vom Leben führen und tragen – ich gehe/fließe ungebremst auch aktiv mit. Davor ist die Führung des Lebens blockiert, nämlich überall dort, wo ich (unbewusste) Ängste, Zweifel und Misstrauen habe!</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Das gilt für Männer, wie für Frauen, insbesondere in Bezug auf das andere Geschlecht!<br />
Frauen lassen sich von Männern in ihren weiblichen Instinkten verunsichern und davon wegführen. Sie allein trägt jedoch die Verantwortung dafür, ihrer weiblichen Intuition in Wort und Tat treu zu sein und für das Einhalten und Hochhalten ihrer damit verknüpften Werte.<br />
<br />
Und zu den Männern: Wer nur in einer bestimmten Rolle verharrt und/oder nur redet und diskutiert, der lässt sich von seinem Verstand, aber nicht vom Leben mitnehmen.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Und das ist vollkommen ok! Das darf er/sie auch! Ich mag das nicht bewerten.<br />
Ich möchte lediglich Klarheit in diese so missverständlichen Themen bringen…</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Nichts wiederholt sich.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Entwicklung, Reife und Bewusstwerdung geschieht spiralförmig.<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Das Leben bringt dir immer wieder ähnliche Situationen, an die du wachsen und fragmentierte Anteile nach Hause holen kannst. Aber Vorsicht: Es gibt auch die Möglichkeit erlöste Themen erneut aufzubauen! Allein dadurch, dass du dem Falschen deine Aufmerksamkeit gibst.<br />
Wir wissen: Das was du fütterst und mit Aufmerksamkeit belegst, wird größer!</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Vielleicht erlebst du als Frau die Begegnung zu einem Mann, der zwar irgendwie in Kontakt mit dir steht, in der heutigen Zeit oftmals auch nur (noch) virtuell, der nicht wirklich in dein Leben kommen mag.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><br />
Meine Erfahrungen und Beobachtungen zeigen:<br />
Es ist immer derjenige der sich (noch) nicht einlassen kann oder will, der die Situation so wie sie ist, dennoch aufrechterhalten möchte. Ihm reicht deine Aufmerksamkeit.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Es spielt keine Rolle wer Bindung vermeidet.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Erst mag es der klassische Narzisst sein, dem du als sog. Dualseele begegnest.<br />
Anschließend, wenn du deine innere Arbeit und Lektionen gelernt hast,<br />
erscheinen immer heilere, reifere, “weichere” und in ihrem Wollen unsicher zögernde “Seelenpartner”,<br />
die jedoch mit dem gleichen Vermeidungsmuster agieren, aber nicht ganz so bzw. immer weniger psychoterrormäßig daherkommen.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">D.h. wir begegnen in verschiedenen Verkleidungen spiralförmig immer subtilere Formen – beispielsweise wie hier, der Vermeidung.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Vom waschechten Narzissten bis zum spirituell Erwachten / “Heiligen”, lebt sich dahinter das gleiche Muster.<br />
Alle haben daraus resultierend zwangsläufig gemeinsam, dass sie<br />
a) mehr oder weniger toxisch wirken<br />
b) ausnahmslos alle die Frau anders haben wollen, als sie ist, dessen Umsetzung sie sich zur Aufgabe gemacht haben, und diese egozentrische Überhöhung -als einziges Begegnungs-/Bindungs-und Kommunikations-Mittel- fungiert, was ihrem Muster entgegenkommt und vom eigentlichen Problem ablenkt, weshalb sie damit sehr zufrieden sind und es ihnen genügt.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alle OHNE AUSNAHME, wollen die Frau zu einer “besseren” / “erwachteren” Version ihrer selbst bewegen.</span><br />
Das ist Bestandteil des bindungsvermeidenden Musters und der darin enthaltenen Unfähigkeit die Kontrolle aufzugeben und wahrhaft zu lieben. Sei dies für kurz oder lang, das spielt nur eine sekundäre Rolle.<br />
Darüber handelt der primäre Austausch in dieser endlosen Hinhalte-ich will dich (noch) nicht, aber geh` nicht ganz weg – Konstellation, in der sie geschützt vor Nähe und echtem Kontakt hinter einer Rolle verbleiben und agieren können.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Alle halten die Verbindung durch irgendwelche möglichen oder unmöglichen Entwicklungs-/Bewusstseinschritte aufrecht, die zugleich als Grund und Alibi für ihr widersprüchliches Verhalten von Festhalten-und dennoch Nicht-Einlassen dienen, und deren Ziele sie oftmals selbst nicht erfüllen.</span></span></span><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Die Angst ist zu groß, bei Frauen, mit befreiten männlichen Anteilen für die Einen, und für den Narzissten, reicht nicht mal eine Mutter Theresa.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Ala: Wenn du erst mal x, y….dann könnte es….anders aussehen.<br />
<br />
Und selbst, wenn die Frau sich tatsächlich -sagen wir; für sich selbst!- entwickelt, es findet sich ausnahmslos immer noch ein Haar in der Suppe. Das kann soweit gehen, dass sie sich -zu ihren sonstigen Rationalisierungen- diverse Dinge die dich betreffen einbilden. In dieser Energie schwingt ein Misstrauen, eine Sorge und Angst davor, dass du ihnen irgendwie schaden könntest.<br />
Und das kann nicht anders sein, weil es seit Anbeginn die eigene UrAngst, verursacht durch ein Mutterthema, vor der massiven, unberechenbaren und unergründlichen -sie einst missbrauchten- “Weiblichkeit” hinter dem Muster das eigentliche Problem ist – und je reifer, selbstbewusster und unabhängiger die Frau wird, umso bedrohlicher wirkt sie für umso mehr Männer!</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Wenn wir allgemein für Entwicklung offen sind, dann sind wir geneigt, zu meinen, ok, er hat ja vielleicht recht, hier oder da könnte ich tatsächlich noch mehr heilen, wachsen oder was auch immer – und gehen damit in die Falle.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kleiner Exkurs: </span>Schon in der Geschichte um den für die Frau so gefährlichen Grafen Blaubart, hat sich gezeigt, wie Frauen zu ihrem großen Schaden von Männern um ihre weiblichen Instinkte gebracht werden können. Wie ihre Sinne und diesbezüglichen Eingebungen durch Strategien und Taktiken der geistigen Verführung betrübt und eingeschläfert werden. Natürlich ist es die Frau selbst, die sich und ihre Instinkte nicht ernst genug nimmt, und diese stattdessen durch den Verstand ersetzt, in dem sie auf das hört und eingeht, was der Mann ihr als angemessen und zu ihrem Besten in Wort und Tat direkt wie indirekt vermittelt. Ja, es ist tatsächlich der sich dazwischen schaltende Verstand, der mit guten Argumenten für aussichtslose oder gar toxische Begegnungen kommt, während der Instinkt sagt: Nein! Oder: So nicht!<br />
<br />
Die Erfahrung zeigt, dass immer dann, wenn die Frau nicht auf ihre Intuition hört, sie in eine ihr nicht entsprechende Konstellation und Schleife des Schmerzes und manches mal sogar tiefen Leidens bis hin zu heftigen Traumatisierungen gerät. Gerade für Frauen mit Erfahrungen des emotionalen und insbesondere des sexuellen Kindesmissbrauchs ist es eine mühsame Arbeit in konstanter Stille, innere Heilarbeit und Reflexion über Jahre bis Jahrzehnte, um vollständig zurück zu ihren wahren Empfindungen und klaren Instinkten in Bezug auf potenzielle Partner zu finden, weil genau hier ihr System auf massivste Weise verwirrt und falsch gepolt wurde. Authentische Impulse und instinktive Wahrnehmungen wurden permanent verbal und non-verbal als ungültig und irrelevante Eindrücke gebrandmarkt. Das über griffige Geschehen implizierte konstant dessen Wert-und Sinnlosigkeit und eine darin weit entfernte, dem eigentlichen Leben nicht zugehörige Erscheinung. Die Gesten und Handlungen des meist sehr eng mit dem Opfer vertrauten und verbundenen Täters, versichern eine vermeintliche Plausibilität und Natürlichkeit in dem was passiert und lassen Instinkt und Intuition als Irrationalitäten erscheinen.<br />
U.a. resultieren durch solche und ähnliche, womöglich nicht ganz so schwerwiegende Vorerfahrungen die oftmals auftretenden Zweifel an den eigenen Intuition/Instinkten oder wenn es keine Zweifel mehr gibt, sich insbesondere vom anderen Geschlecht darin verunsichern zu lassen.<br />
Übertragen auf meinen Text bedeutet das auch: Wann immer wir Frauen uns unsere Instinkte ausreden (lassen), wird dies zu Schmerz führen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen gutmütigen Seelenpartner oder um einen waschechten Narzissten handelt. Das Prinzip und die Dynamik dahinter ist das Gleiche.<br />
Es ist außerdem völlig aussichtslos diesen Männern etwas darüber verständlich machen zu wollen und/oder Inhalte deiner Intuitionen zu erklären und welche Folgen diese für beide haben kann. Das sie wichtig für dich und damit für euch beide wegweisend sind.<br />
<br />
Noch etwas haben demnach alle gemeinsam:</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Der Mann lässt sich natürlicherweise von der Frau auch führen, gerade zu Beginn, denn jede Frau ist anders – oder auch ganz allgemein, insbesondere dann, wenn er es nicht besser weiß. Das ist natürlich und zielführend.<br />
Das bleibt hier jedoch völlig aus!</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Die Frau hat das Gefühl, dass ihr völlig misstraut wird. Man(n) traut ihr nicht mal mehr die weiblichen Instinkte zu, die für andere Männer eine bereichernde und anerkannte Wissensquelle der Liebe und Verbundenheit sind. Viel eher hat sie das Gefühle, es mit einem diesbezüglichen Dickkopf und starren, festgefahrenen Menschen zu tun zu haben, der unflexibel, uneinsichtig und unbeweglich erscheint. Er kann nicht mit ihr mit fließen, sondern fährt durchweg und nonstop sein eigenes Vorstellungs-Programm. Ohne Rücksicht auf Verluste.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Nirgendwo ist dies so stark wahrnehmbar, wie in dieser Konstellation.<br />
Er hört nicht auf sie, er nimmt sie nicht (für) wahr. Die Angst vor Kontrollverlust ist so immens groß, dass er hier keinerlei SPIELraum lassen kann. Dies erscheint ihm zu riskant. Weshalb es gewiss nichts Spielerisches gibt, Gott bewahre! Alles ist so todernst, dass es keine Witze, keinen Humor, keinerlei Leichtigkeit, Neckereien oder Verspieltheiten gibt. Welch bittere Trostlosigkeit sich dabei breit macht, wird nicht mal nach direkten Hinweisen darauf wahrgenommen.<br />
So angewurzelt sind die Männer in jeglicher Hinsicht dieser Begegnung. Und führen es dadurch in eine düstere, hoffnungslose Gasse.<br />
Und selbst das, schreiben sie dann immer noch der Frau zu, die eben noch nicht x y… – die sie, egal, wie laut sie ihnen zurief, in ihrer inneren verdrängten Panik, wie taub überhört haben.<br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Nein, meine lieben Männer, das war euer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">selbst-bestimmter </span>sturer Alleingang, und das Ergebnis eurer Angst, eures grenzenlosen Misstrauen der Frau und euch selbst gegenüber.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ja, wir Menschen können nicht anders. Daher wäre es falsch, etwas anderes zu erwarten. Solange wir in unseren Mustern gefangen sind, haben wir keine andere Wahl.</span><br />
Das meinte Jesus, als er sagte: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.”<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Je mehr Frauen dies erkennen und die jeweiligen Themen in sich erlösen, desto deutlicher und langweiliger wird jedenfalls dieses Katz und Maus Spiel, das uns nebenbei immer wieder erneut traumatisieren kann.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Ja, es ist richtig, dass Mann-Frau-Verbindungen nicht nur rosig sind, und dass sie nicht unserer Erfüllung, sondern vielmehr der Bewusstwerdung UND des gemeinsamen Genusses dienen. Aber hier handelt es sich nicht um echte Verbindungen, sondern um eine Pseudogemeinschaft, bei der wirklich alles wichtige fehlt: Liebe, echte Kommunikation, gegenseitige Annahme, Nähe, Intimität, Zugewandtheit, Verfügbarkeit und Commitment – vom heilenden Sex ganz zu schweigen. <img src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tf8/1.5/16/1f61b.png" loading="lazy"  width="16" height="16" alt="[Bild: 1f61b.png]" class="mycode_img img-responsive" /><br />
DAS ist die Basis von miteinander Gedeihen und Erblühen.<br />
</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Und nein, es wird erstaunlicherweise nicht zwangsläufig besser, wenn jemand erwacht ist oder im Gewahrsein ruht.<br />
Dieser so logisch erscheinende Traumvorstellung bin ich auch mal erlegen.<br />
Selbst “Erwachte” die eben nicht nur Ausbeute, wie der Blaubart im Sinn haben, gehen ihrem Muster auf den Leim, genau so, wie wir selbst.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Erst wenn tatsächlich sämtliche innere Blockaden diesbezüglich in uns aufgehoben sind, können wir wahrhaft sagen: Ich bin offen und ich lasse mich von der Stille, vom Leben führen und tragen – ich gehe/fließe ungebremst auch aktiv mit. Davor ist die Führung des Lebens blockiert, nämlich überall dort, wo ich (unbewusste) Ängste, Zweifel und Misstrauen habe!</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Das gilt für Männer, wie für Frauen, insbesondere in Bezug auf das andere Geschlecht!<br />
Frauen lassen sich von Männern in ihren weiblichen Instinkten verunsichern und davon wegführen. Sie allein trägt jedoch die Verantwortung dafür, ihrer weiblichen Intuition in Wort und Tat treu zu sein und für das Einhalten und Hochhalten ihrer damit verknüpften Werte.<br />
<br />
Und zu den Männern: Wer nur in einer bestimmten Rolle verharrt und/oder nur redet und diskutiert, der lässt sich von seinem Verstand, aber nicht vom Leben mitnehmen.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #0a0000;" class="mycode_color"><span style="font-family: 'Roboto Slab', sans-serif;" class="mycode_font">Und das ist vollkommen ok! Das darf er/sie auch! Ich mag das nicht bewerten.<br />
Ich möchte lediglich Klarheit in diese so missverständlichen Themen bringen…</span></span></span>]]></content:encoded>
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