(23.02.2018, 10:32)LoloMonica schrieb: Wer hat das Ego-Problem - derjenige der unbeabsichtigt provoziert oder derjenige, der sich provoziert fühlt`?
Beide, wenn die Provokation die vorherrschende Motivation ist mit seinen Mitmenschen in Kontakt zu treten. Hier lebt der Provokateur seine Schatten / sein Ego aus, welche(s) er auf sein Umfeld projeziert. Genau genommen, gibt es hier gar kein (konstruktives) Miteinander.
Ansonsten, das Ego des Provozierten.
Aber, auch da würde ich Abstriche machen; es gibt von allem auch ein Zuviel, so dass ein konstruktives Miteinander, das gewissen Kriterien unterliegt, kaum mehr möglich ist. Wie z.B. andauernd provozieren oder wie z.B. beim Mobbing durch einen Mob (Hier ist definitiv der Mob im Ego und projeziert - man nennt es auch Sündenbocksyndrom), wobei selbstverständlich auch Egoanteile des Gemobbten getriggert werden können.