01.11.2015, 21:29
Die Verehrte Lolo schrieb:
Verehrteste Lolo, offensichtlich war es vergebliche Liebesmühe, dir den Gedanken und und den Ursprung von "Karma" rüberzubringen. Ich beziehe mich nämlich sehr eng auf den den Buddha selber, wenn ich über "Karma" schreibe. Dein Karmaverständniss (Ausgleichende Gerechtigkeit) wurde mit den Theosofen so ca. 1870 mit Madame Blavatsky, Henry Steel Olcott (und weiteren Personen) und der Theosofischen Bewegung in Europa eingeführt. Leider war das Verständniss damals des Buddhismus sehr Bruchstückhaft, weil die Leute sehr mangelhafte Pali- und Sanskritkenntnisse hatten, keinen wirklichen Zugriff auf die Lehrreden des Buddha und vieles in einem Christlichen Kontext (eben; die "Ausgleichende Gerechtigkeit) interpretierten. Weiter wurde dann die Suppe geköchelt durch Rudolf Steiner und der Antoprosophie und ein weiterer Vertreter dieses "Karma-Ligth-Verständniss" war der Herr Osho-Bhagwan, der wiederum unzählige "Erleuchtete" und "Therapeuten" hervorgebracht hat, die alle auf ihre eigene Art und Weise ihr unsinniges Karmaverständniss rumposaunten. Versuche einfach mal herauszufinden, wo DU diese "Ausgleichende Gerechtigkeit" (ein Christliches Motiv) übernommen hast.
Ich mag jetzt keine Abhandlung mehr schreiben, daher fasse ich es in zwei drei Sätze zusammen, was der Buddha unter Karma lehrte;
KARMA ist nicht das was passiert (die Ereignisse, entstanden durch Kausalität) ((Kausalität funktioniert bestens ohne Karma)), SONDERN die Art und Weise, WIE du auf das Geschehen, auf die Umstände REAGIERST ! KArma ist es nicht, das ich in einer Flutwelle in Thailand ertrinke (das ist Kausalität), Karma ist das Gefühl, die Emotion die mir im Moment des Sterbens entgegentritt. Karma ist nicht das eine Frau Vergewaltigt wird, sondern die Art undb Weise wie sie dieses Drama erelbt. Karma ist nicht, das mir ein Dachziegel auf den Kopf fällt, sondern mit welchen Gefühlen und Emotionen ich dieses "Traume" verarbeite. Karma ist immer ein "innerlicher Vorgang", eine "konditionierte Art des Reagierens" auf die Umstände und Geschehnisse.
so viel zumindest zum Ursprung dieses Wortes (Karma bedeutet im Sanskritt übrigens "Wille"), das es in der Europäischen Mystischen Tradition niemals gegeben hat, sondern aus dem Buddhismus importiert wurde und hier völlig zweckentfremdet für alles möglich herhalten muss.
(01.11.2015, 20:05)The Lolosophian schrieb: Na ja, die "Ausgleichende Gerechtigkeit" liegt ja wohl nicht im Auge des Betrachters, sondern dem Karma-Konzept zugrunde, näch?
Verehrteste Lolo, offensichtlich war es vergebliche Liebesmühe, dir den Gedanken und und den Ursprung von "Karma" rüberzubringen. Ich beziehe mich nämlich sehr eng auf den den Buddha selber, wenn ich über "Karma" schreibe. Dein Karmaverständniss (Ausgleichende Gerechtigkeit) wurde mit den Theosofen so ca. 1870 mit Madame Blavatsky, Henry Steel Olcott (und weiteren Personen) und der Theosofischen Bewegung in Europa eingeführt. Leider war das Verständniss damals des Buddhismus sehr Bruchstückhaft, weil die Leute sehr mangelhafte Pali- und Sanskritkenntnisse hatten, keinen wirklichen Zugriff auf die Lehrreden des Buddha und vieles in einem Christlichen Kontext (eben; die "Ausgleichende Gerechtigkeit) interpretierten. Weiter wurde dann die Suppe geköchelt durch Rudolf Steiner und der Antoprosophie und ein weiterer Vertreter dieses "Karma-Ligth-Verständniss" war der Herr Osho-Bhagwan, der wiederum unzählige "Erleuchtete" und "Therapeuten" hervorgebracht hat, die alle auf ihre eigene Art und Weise ihr unsinniges Karmaverständniss rumposaunten. Versuche einfach mal herauszufinden, wo DU diese "Ausgleichende Gerechtigkeit" (ein Christliches Motiv) übernommen hast.
Ich mag jetzt keine Abhandlung mehr schreiben, daher fasse ich es in zwei drei Sätze zusammen, was der Buddha unter Karma lehrte;
KARMA ist nicht das was passiert (die Ereignisse, entstanden durch Kausalität) ((Kausalität funktioniert bestens ohne Karma)), SONDERN die Art und Weise, WIE du auf das Geschehen, auf die Umstände REAGIERST ! KArma ist es nicht, das ich in einer Flutwelle in Thailand ertrinke (das ist Kausalität), Karma ist das Gefühl, die Emotion die mir im Moment des Sterbens entgegentritt. Karma ist nicht das eine Frau Vergewaltigt wird, sondern die Art undb Weise wie sie dieses Drama erelbt. Karma ist nicht, das mir ein Dachziegel auf den Kopf fällt, sondern mit welchen Gefühlen und Emotionen ich dieses "Traume" verarbeite. Karma ist immer ein "innerlicher Vorgang", eine "konditionierte Art des Reagierens" auf die Umstände und Geschehnisse.
so viel zumindest zum Ursprung dieses Wortes (Karma bedeutet im Sanskritt übrigens "Wille"), das es in der Europäischen Mystischen Tradition niemals gegeben hat, sondern aus dem Buddhismus importiert wurde und hier völlig zweckentfremdet für alles möglich herhalten muss.