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Die Verehrte Lolo schrieb:
(01.11.2015, 20:05)The Lolosophian schrieb:  Na ja, die "Ausgleichende Gerechtigkeit" liegt ja wohl nicht im Auge des Betrachters, sondern dem Karma-Konzept zugrunde, näch?

Verehrteste Lolo, offensichtlich war es vergebliche Liebesmühe, dir den Gedanken und und den Ursprung von "Karma" rüberzubringen. Ich beziehe mich nämlich sehr eng auf den den Buddha selber, wenn ich über "Karma" schreibe. Dein Karmaverständniss (Ausgleichende Gerechtigkeit) wurde mit den Theosofen so ca. 1870 mit Madame Blavatsky, Henry Steel Olcott (und weiteren Personen) und der Theosofischen Bewegung in Europa eingeführt. Leider war das Verständniss damals des Buddhismus sehr Bruchstückhaft, weil die Leute sehr mangelhafte Pali- und Sanskritkenntnisse hatten, keinen wirklichen Zugriff auf die Lehrreden des Buddha und vieles in einem Christlichen Kontext (eben; die "Ausgleichende Gerechtigkeit) interpretierten. Weiter wurde dann die Suppe geköchelt durch Rudolf Steiner und der Antoprosophie und ein weiterer Vertreter dieses "Karma-Ligth-Verständniss" war der Herr Osho-Bhagwan, der wiederum unzählige "Erleuchtete" und "Therapeuten" hervorgebracht hat, die alle auf ihre eigene Art und Weise ihr unsinniges Karmaverständniss rumposaunten. Versuche einfach mal herauszufinden, wo DU diese "Ausgleichende Gerechtigkeit" (ein Christliches Motiv) übernommen hast.
Ich mag jetzt keine Abhandlung mehr schreiben, daher fasse ich es in zwei drei Sätze zusammen, was der Buddha unter Karma lehrte;
KARMA ist nicht das was passiert (die Ereignisse, entstanden durch Kausalität) ((Kausalität funktioniert bestens ohne Karma)), SONDERN die Art und Weise, WIE du auf das Geschehen, auf die Umstände REAGIERST ! KArma ist es nicht, das ich in einer Flutwelle in Thailand ertrinke (das ist Kausalität), Karma ist das Gefühl, die Emotion die mir im Moment des Sterbens entgegentritt. Karma ist nicht das eine Frau Vergewaltigt wird, sondern die Art undb Weise wie sie dieses Drama erelbt. Karma ist nicht, das mir ein Dachziegel auf den Kopf fällt, sondern mit welchen Gefühlen und Emotionen ich dieses "Traume" verarbeite. Karma ist immer ein "innerlicher Vorgang", eine "konditionierte Art des Reagierens" auf die Umstände und Geschehnisse.
so viel zumindest zum Ursprung dieses Wortes (Karma bedeutet im Sanskritt übrigens "Wille"), das es in der Europäischen Mystischen Tradition niemals gegeben hat, sondern aus dem Buddhismus importiert wurde und hier völlig zweckentfremdet für alles möglich herhalten muss.
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Hallo Lolo,
das ist ja nun schon ne weile her, aber egal...

du schriebst:

Zitat: Guck mal, was sich alles so in deinem Kopf abspielt, wenn du so teuflische dualistische Bemerkungen vom Weisen von dir gibst. Die Aspekte usw... Alles nur geträumt! Kopfkino!
Und? Der Rest ist Schweigen!

Ich mag jetzt nicht raussuchen worauf sich das bezog - für mich jedenfalls auf alles Duale.

Aber ich antwortete:

Zitat:Genau, dann aber ist auch Heilung und Schattenintegration nur geträumt und Kopfkino

Bezüglich des Weisen, weise ich mal auf die bodhisattva-Aspekte hin...
und wenn die für dich Kopfkino sind, dann ist es die Schattenintegration auch. ;-)
Das war eigentlich nur ein neckisch gemeinter Satz von mir.
Natürlich gibt es für mich Heilung und Schattenintegration. ;-) Das solltest du eigentlich wissen.;-)
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wir sind alle karmisch belastet..

Kopfkino ist auch nur geträumt..da muss schon der ganze Körper mit..bis man sich als universalenkörper erfahren darf
schattenintegration ist was für analytiker..und wer oder was is es der analysieren will?
der beruhigte Geist sieht..
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(02.11.2015, 01:09)brahman schrieb:  wir sind alle karmisch belastet..

"Karmisch Belastt" .... hört sich sehr schwer an .....
Im Buddhuismus spricht man von "Karmischen Samen". Diese bringen sich aber nicht mutwillig zu Ausdruck, sondern erst, wenn äussere Anreize, "Auslöser" mit den inneren Karmischen Samen miteinander in eine Beziehung treten können.

(02.11.2015, 01:09)brahman schrieb:  ...schattenintegration ist was für analytiker..und wer oder was is es der analysieren will? der beruhigte Geist sieht..

Das ist jetzt etwas "Eso-Bla-bla" (humorvoll ironisch formuliert).
Wenn ich ein Auge feste zudrücke, dann könnte man "Schattenintegration" (wie gesagt, ein Auge feste zu) auch als Auseinandersetzung mit dem eigenen Karma verstehen. WER oder was da ist, was analysiert ? Das ist ganz einfach. Eine "Bedingte Person", zusammengesetzt aus den 5 Skandhas. Auch ein Buddha hat sich irgend wann sehr wesentliche Fragen gesgtellt, ist ausgezogen und hat sich mit diesen Fragen aueinandergesetzt. Er hat aber nicht erkannt, das es die "Person" (Ich) nicht geben würde (natürlich gibt es diese Person), sondern das diese Person "bedingt" ist, "leer" ! Die Person zu negieren OHNE den Weg gegangen zu sein ist völliger Blödsinn, denn das hat auch der Buddha niemals getan. DAS der beruhigte Geist sehen KANN, ja , das ist möglich. Aber da brauchts noch ein par andere Komponennten, denn Geistesruhe genügt da in der Regel noch nicht.
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Wie immer spreche ich aus eigenem Erleben, und so lernte und erkannte ich auch aus eigenem Erleben von innen heraus, dass Schattenintegration nichts anderes ist als das, was mancherorts auch KarmaYoga genannt wird. Schattenintegration ist die Aussöhnung mit sich selbst resp. mit der Welt, wie ich sie durch Projektion schuf und für wahr hielt. "Karma abzutragen" bedeutete hier, mich zunächst mit allen Wesen im Leid zu erkennen und identifizieren, bevor Desidentifikation geschah. Christlich jargoniert: ich habe das Kreuz auf mich genommen und nicht nur meine, sondern die "Sünden der Welt" auf die Schultern genommen bzw. am eigenen Leib gespürt - völlig verlassen und von allem Trost abgeschnitten. Damals wusste ich nicht wie mir geschah, da hatte ich diese Worte nicht dafür. Ich war mir damals nicht bewusst, dass der Mythos in mir lebendig wurde, ich wusste auch nichts von Schattenintegration. Die Worte und Erklärung dafür kam sehr sehr viel später, manchmal Jahre später.
Die ganze mythische Leidensgeschichte Christi ist in meiner Definition Karma-Yoga und zeigt den Menschen in seinem SELBSTfindungsprozess.
Wer sich SELBST gefunden hat, der hat Christus, die Liebe und Buddha, die Erkenntnis in sich bewusst gemacht und zur Einheit gebracht. Deswegen ist es ihm auch scheissendrreckmirrregal, was ein Buddha oder ein Christus irgendwo gesagt haben soll. Den Korrekturfinger zu heben und mit Buddha oder Christus den Mores zu lehren, das könnt Ihr Priester bestens - doch derweil der Priester noch am laufen ist, BIN ICH längst angekommen, Ihr Hörnervieh!
@ Ikkyu and to whom it may concern.
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bin kein buddhist..bin universal..

aus karmischen gründen ist man verkörpert..mehr war damit nicht gemeint
den sinn seines daseins hat sich wohl jeder selbst auferlegt

was für komponenten brauchts denn noch?
man ist...und das in reinster seligkeit?..so einfach ists
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(02.11.2015, 09:06)The Lolosophian schrieb:  Wie immer spreche ich aus eigenem Erleben, und so lernte und erkannte ich auch aus eigenem Erleben von innen heraus, dass Schattenintegration nichts anderes ist als das, was mancherorts auch KarmaYoga genannt wird. Schattenintegration ist die Aussöhnung mit sich selbst resp. mit der Welt, wie ich sie durch Projektion schuf und für wahr hielt. "Karma abzutragen" bedeutete hier, mich zunächst mit allen Wesen im Leid zu erkennen und identifizieren, bevor Desidentifikation geschah. Christlich jargoniert: ich habe das Kreuz auf mich genommen und nicht nur meine, sondern die "Sünden der Welt" auf die Schultern genommen bzw. am eigenen Leib gespürt - völlig verlassen und von allem Trost abgeschnitten. Damals wusste ich nicht wie mir geschah, ........Deswegen ist es ihm auch scheissendrreckmirrregal, was ein Buddha oder ein Christus irgendwo gesagt haben soll. Den Korrekturfinger zu heben und mit Buddha oder Christus den Mores zu lehren, das könnt Ihr Priester bestens - doch derweil der Priester noch am laufen ist, BIN ICH längst angekommen, Ihr Hörnervieh!
@ Ikkyu and to whom it may concern.

Allerverfehrteste Lolo, die Dinge drehen, wenden, langziehen, zerdrücken, umformen, bis so ein einheiliger Einheitsbrei zustande kommt ohne eigenen Charme, Lieblichkeit und Ausdruck .... Das ist das, was du eigentlich machst. Die Dinge bis zur Unkenntlichkeit verdrehen und dann auf deine Nase aufsetzen .... es wäre daher erhellend, wenn du zumindest "Karmayoga" als Hinduistische Lehre und "Karma" als Buddhistisch erkenntlich machen würdest. Du verweigerst dich einer klaren Begrifflichkeit im Sinne von "Ich-bin-schon-angekommen" rolfl Grins, dafür bist du aber immer noch reichlich damit beschäftigt, dich ständig zu deffinieren und zu erklären .... Was unterscheidet dich von einer "Lizzi" oder den vielen "Advaitikern" die einen auf "Erleuchtet" machen ? Warum überhaupt dieses (von dir und vielen anderen) "Ich-bin-angekommen" oder das "Ich-bin-Erleutet" ? ...... Huh
Ich selber schreibe im Internet möglichst wenig von mir selber, weil ich es schlicht nicht brauche oder für nötig halte (mich zu erklären). Jetzt mache ich aber mal eine Ausnahme extra für dich. MIR genügt es, einfach nur ein Menschlich Wesen zu sein.....
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(02.11.2015, 12:27)brahman schrieb:  bin kein buddhist..bin universal..

rolfl ... grins, also bist du AUCH ETWAS ..... ein "Universalist". Willkommen im Club Party
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Selbst wenn jemand in allen drei Universen schlecht über einen redet, so ist es Praxis des Bodhisattvas, mit liebevollem Geist über dessen Qualitäten zu sprechen. (Vers 12)

Kritik zu verdauen ist eine der schwierigsten Dinge in Samsara. Es ist sehr schwer, Kritik umzuwandeln - sowohl für einen Anfänger als auch für einen Arhat oder für einen Bodhisattva, denn unsere Gewohnheitsmuster sind sehr stark, es ist aber nicht unmöglich. Wenn jemand in irgendeinem der drei Bereiche unsere schlechten Gewohnheiten oder Negativitäten kritisiert - zum Beispiel unsere Nase - dann ist es Praxis des Bodhisattvas zu verstehen, dass es ihr Karma ist. Die Person tut so etwas, weil sie nicht frei von ihrer eigenen Gier ist.

Wir sollten dann sogar noch einen Schritt weitergehen und diese Person als unseren Lehrer, Führer, Unterstützer oder Spiegel für unser Leben als Praktizierende ansehen. Wir sind oft nicht in der Lage, unsere eigenen Fehler zu erkennen, denn unter dem Einfluss unserer Gewohnheitsmuster und Tendenzen schätzen wir unser eigenes Handeln immer als richtig ein. Unsere eigenen Taten, Worte und Gedanken sehen wir immer als richtig an, wohingegen andere Leute Fehler machen. Deswegen ist es nützlich, jemanden zu haben, der einen nicht mag und der einem die eigenen Fehler klar aufzeigt, sie in Worte fasst und einem zeigt. Mit diesem Verständnis werden unsere Feinde für uns viel wichtigere Lehrer als unsere traditionellen Dharma-Lehrer. Es ist eine Bodhisattva-Handlung, sie in dieser Weise anzuerkennen, wertzuschätzen und ihnen dankbar zu sein. Mit dieser Einstellung können wir dann sogar noch mehr Mitgefühl und liebende Güte entwickeln. Die Praxis des Bodhisattvas ist, wenn wir dann noch, wie es in dem Vers heißt, "mit liebevollen Geist über dessen Qualitäten sprechen". Erst erkennen wir all ihre positiven Qualitäten an und dann teilen wir dieses Verständnis mit anderen Praktizierenden. Das ist die letztendliche Bodhisattva-Praxis
"Die 37 Übungen eines Bodhisattvas" von Gyalse Thogme Sangpo,
Ein Kommentar vom Karmapa Trinle Thaye Dorje
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Ja, ein sehr schöner Text.

Kritik ja, mal, und wenn sie angebracht ist, bzw. wirklich ihre Berechtigung hat, ansonten wüsste ich nicht was man als Empfänger davon hätte.
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