06.07.2017, 17:53
(06.07.2017, 17:32)Thomas schrieb: das glaube ich dir gerne, dass du den Beitrag ganz gut findest. Er drückt ja auch deine Meinung aus
Nee, das ist aber nicht der Grund warum ich ihn gut finde, sondern weil er für mich stimmig ist ;-) ...unabhängig davon, ob dies meine Meinung bestätigt.

(06.07.2017, 17:32)Thomas schrieb: Die Grundannahme ist also, man müsse alle Gefühle "annehmen". Was ist damit gemeint? Diese Gefühle bejahen? Sie als Teil deiner selbst betrachten? Oder wie würdest du "Annahme" näher beschreiben?
Weiß ich nicht, das müsste man Lolo fragen. ;-) Was damit gemeint ist beschreibt sie doch in ihrem Beitrag.
(06.07.2017, 17:32)Thomas schrieb: Ich glaube, man kann kaum bestreiten, dass es irgendetwas in uns geben muss, das die Wahrheit von uns fernhält. Und es muss in uns sein, nicht außerhalb von uns.
Wenn das stimmt, dann muss offensichtlich das korrigiert werden, was falsch läuft. Man muss daher anerkennen, dass es einen Einfluss in uns gibt, der uns von der Wahrheit trennt. Dieser Faktor wird als "Ego" beschrieben und der Einfluss des Ego ist "falsch", weil er uns von der Wahrheit trennt.
Gut, meinetwegen, auch wenn ich nicht weiß was das damit zu tun hat.
(06.07.2017, 17:32)Thomas schrieb: Die Lösung kann nicht darin bestehen, alles unterschiedslos als "das bin ich" zu betrachten.
Lieber Thomas, also wirklich, wie oft muss man nun noch schreiben, das nicht DU der Ärger bIST. :-)
(06.07.2017, 17:32)Thomas schrieb: Wenn man annimmt, dass Ärger ein Phänomen ist, das nur durch Identifikation überhaupt entstehen kann - also durch Festhalten am Ego - dann kann es nicht richtig sein, dies "anzunehmen". Alles, was du "annimmst", also als Deines akzeptierst, lebt davon, dass du es akzeptierst
Lass "deines" einfach weg und akzeptiere Ärger. ;-) .....und dann, lass ihn wieder los. Für mich ist das ein Geschehen das ganz von selbst in dieser Reihenfolge verläuft.
Es stimmt nicht das Akzeptanz falsch wäre...vielleicht ist genau das dein Problem. Du akzeptierst ihn nicht und darum hälst du ihn bei dir und anderen für etwas das abzulehnen ist, zu vermeiden, und am besten gar nicht erst entstehen und sein dürfte.