24.08.2015, 14:18
also für mich war der schatten nie nur negativ bewertet, obwohl er ja zunächst das war was eben meine entscheidungen oder handlungen mit beeinflusste bzw durchkreuzte.da lebte sozusagen etwas mit und zeite mir dass ich doch nicht so ganz der herr im eigenen haus war. ..was aber andererseits auch ne portion pfeffer mit ins leben brachte. das was im schatten liegt hatt ja auch ne gewisse dynamik in sich, und führt bestenfalls (zumindest erlebten das einige genauso wie ich) hin zum gotteserlebnis ( damit meine ich jetzt kein bestimmtes religiöses gottesbild ala christentum oder so ). das war dann auch ganz nett, na ja eigentlich überwältigend....diese ganzheit (individuation) zu erfahren. Aber .... da war halt immer noch ich und gott. also , klar kommt diese individuation vor, sie passiert ... und dauert (bei mir warens zb fast 15 jahre vom schatten bis zum gotteserlebnis).... gerade aber weil ich das so erlebte und weil es dann halt nochmal was ganz anderes ist ob ich "träume" oder "vom traum erwache" scheint mir dieser individuationsweg nur (scheibar)nötig. also nur wenn er eben passiert.. (es gibt ja auch berichte wo "erwachen" einfach so passierte ohne bewusste schattenarbeit und ohne gotteserlebnis. und das scheint auch ok zu sein, ist eben eh nur "beiwerk" im "traum") lg robert